2. September 2014

Ziele initiieren Schöpfung

Mentales erschafft Reales – so heißt die Regel Nummer 1, wenn es darum geht sein Leben ein Stück weit zu verändern oder gar neu zu gestalten, einfach mehr Lebensqualität zu erzeugen. Egal um was es sich handelt, beispielsweise, um so banale Sachen, wie mit einer Kleidergröße weniger durchs Leben zu gehen, einen neuen, angenehmeren besser bezahlten Job zu bekommen, eine andere Wohnung an einem bestimmten Wunschort beziehen zu können, oder vielleicht darum, endlich den lang herbei gesehnten Seelenpartner zu treffen, als allererstes muss man sich den entsprechenden Ziel-Zustand vor seinem geistigen Auge vorstellen und entsprechende emotionalen Empfindungen dazu herstellen können.

Vorstellungskraft

Nachdem wir jedoch in unserer heutigen Zeit  täglich Unmengen an Bildern übers Fernsehen, über Printmedien und übers Internet  geliefert bekommen, ist die Vorstellungskraft des Einzelnen vergleichsweise groß.  Ist es doch für den menschlichen Geist einfacher geworden sich selbst in einem Traumhaus mit Garten und Pool zu sehen. Ein Bild,  wie auf vielen Werbeplakaten gezeigt,  abzurufen, in dem man Hand in Hand mit einem „Seelenpartner“  am Strand entlang spaziert, ist im Gehirn schnell abrufbar.

Vor 50 Jahren noch, war es für den menschlichen Geist wesentlich schwieriger sich solche Bilder in den Kopf zu holen. Hätte jemand dann noch darüber gesprochen, davon erzählt, mit was man da beschäftigt, dann wäre es mit der Geduld der Mitmenschen endgültig vorbei gewesen.  Ins Reich der Phantasie wäre alles verbannt worden und die Glaubwürdigkeit desjenigen auf eine harte Probe gestellt worden.

Emotionale Ehrlichkeit

Wie gesagt, heutzutage geht es Dank der „natürlichen“ Reizüberflutung mit Bildern für den menschlichen Geist immer einfacher, sich „Phantasiegebilde“ vorzustellen, das ganz entscheidende dabei ist jedoch die emotionale Ehrlichkeit und die emotionale Intelligenz, die damit einher gehen sollte.

Das Wollen zu wollen und eine entsprechende Motivation dafür „in den Genen“ zu haben, das ist unabdingbar,  sonst wird alles in der Tat,  nur zur puren Träumerei und nach und nach entfernt man sich auf diese Weise immer mehr von der Wirklichkeit. Man wird eine Art „Wünschelwicht“, der heute davon und morgen von etwas anderem träumt.

Wie wirklich ist die Wirklichkeit?  so fragte schon Paul Watzlawick in seinem 1976 erschienen Buch.

Anders herum gesagt, nicht alles, was wir uns an Bildern vor unser geistiges Auge holen können, wird sich, aufgrund der bereits genannten Gründe, auch in unserer Realität manifestieren. Würde es bei den meisten Menschen doch auch ein ganz schönes Chaos entstehen lassen. Und dennoch, alles was wir erleben und besitzen, ist ein Bild, ein Gedanke, beides ist zuerst in unserem Gehirn entstanden.  Was hat es also damit auf sich und weshalb klappt es nicht immer mit der Vorstellungskraft?

Herz und Hirn im Einklang

Die zweite Quelle, die man dazu anzapfen muss ist das Herz. Im Herzen wohnt unser Ur-Wissen und passend dazu, als Untermieter quasi, die Intuition, sie ist  direkt mit unserer Seele verbunden ist. Verbindet man Hirn und Herz, entsteht eine natürliche emotionale Ehrlichkeit, eine emotionale Intelligenz. Ein hoher EQ (emotionaler Intelligenzquotient) ist einem hohen IQ allenthalben vorzuziehen, denn ein Mensch, der diesen EQ  hat, befindet sich im Fluss,  im natürlichen Fluss des Lebens, passend zu seinem Lebensplan, den er in seinen „Genen“ bei sich trägt.  Ein Mensch mit einem hohen EQ ist  heiter, gelassen, zufrieden, dankbar und demütig. Er trägt die natürliche Ordnung zwischen Körper, Geist und Seele in harmonischer Ausgeglichenheit bei sich .  Demütig ist aus meiner Sicht ein ziemlich „besetztes“ Wort, dennoch möchte ich es hier verwenden, weil ich kein besseres zur Hand habe.

Das Ur-Wissen der Seele

Dieses Ur-Wissen, welches unser Herz mit unserer Seele und somit mit uns selbst, unserer Essenz verbindet, lagert aus meiner Sicht in Form von Information in einer höheren Frequenzebene. So wie bei den Radio- oder Fernsehsendern, deren Programme ja auch unermüdlich weltweit zu jeder Tages- und Nachtzeit ablaufen und erst wenn man sein Gerät eingeschaltet, bekommt man die Information, die gerade auf der gewählten Frequenz durchgegeben wird.

In dieser höheren Frequenzebene, wo unsere Seele wohnt, dort verbergen sich auch unsere eigentlichen Ziele. Es ist ein Missverständnis zu denken, dass Ziele mit finanziellem und beruflichem Erfolg  in Verbindung stehen müssen.  Öfter sind es weitaus „höhere Ziele“, die sich unsere Seele gesteckt hat, beispielsweise ein besserer Vater zu sein.  Zeit, Lebensfreude und Weisheit an die Kinder weiterzugeben, oder die Seele hat sich vorgenommen, sich mit der Familie auszusöhnen, zu verzeihen, zu verstehen und zu harmonisieren. Ein Ziel kann es auch sein, von seiner Sucht loszukommen, egal um welcher Art Sucht es sich handelt: Alkoholsucht, Tabaksucht, Kontrollsucht, Herrschsucht.  Es kann auch sein, die Seele will sich mit der Natur und der Schöpfung  verbinden, irgendwo fernab vom Mainstream.

Vieles mehr ist also denkbar, als Ziele ausschließlich auf beruflichen und finanziellen Erfolg zu reduzieren.

Eigene Ziele

Diese Art von Zielen sind es, die uns meistens von außen aufgedrückt werden, damit wir in irgendeinem Verkaufsteam oder sonst wo in einem externen System, einem System außerhalb von uns selbst,  gut funktionieren.

Mit dem Ur-Wissen unserer Seele, sind wir zeitlebens verbunden und brauchen nur auf Empfang zu gehen. Gut, ich gebe zu, bei der Dauerbeschallung unserer Tage Aller Ortens nicht ganz so einfach. Für die Umsetzung nötig sind Einschätzungsvermögen sowie Unterscheidungsvermögen und eine Art „Übersetzungsprogramm“ für Hinweise aus diesen höheren Ebenen. Diese Eigenschaften sorgen dafür, dass sämtliche Verblendungs- und Vermeidungsstrategien uns selbst gegenüber,  das Licht der Wahrheit betreten können.

Dann klappt´s auch mit der Wirklichkeit!

Brigitte Berchtold

Brigitte Berchtold

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