Vitamin D3 – das Sonnenhormon

Wer erinnert sich noch an letzten Sommer?  Das fehlende Sonnenlicht des Jahres 2013, ein Rekord jagte den anderen und fest zu stehen scheint, dass  seit Beginn der Wetteraufzeichnungen noch nie so wenig Sonnenlicht auf die Erde durchgedrungen ist, wie im vergangenen Sommer.

Sonnenmangel – nicht nur den Menschen schlägt das auf das Gemüt, sondern auch die Natur verändert sich dadurch. Die Natur ist durch den Vorgang der  Photosynthese grundlegend  vom Sonnenlicht abhängig. Der Mensch kann sich mit positiven Gedanken,  Solariumbesuchen  und sonstigen Trostmaßnahmen noch weiterhelfen, die Natur hat diese kognitive Fähigkeit nicht und ist auf natürliche Wachstums- und Entwicklungsumstände gemäß den Jahreszeiten angewiesen.

An dieser Stelle könnte man jetzt vielerlei Dinge anführen, die derzeit auf der Erde zu passieren scheinen, ob das ein vermeintlicher Klimawandel oder das Aussprühen von giftigen Substanzen in die Atmosphäre sind und ob die Jahrhundertflut im Juni 2013 nicht doch von Menschenhand gemacht  wurde, doch das würde den Rahmen dieses Artikels sprengen, will er doch auf einen ganz anderen Nebeneffekt des fehlenden Sonnenlichtes hinaus – auf den daraus entstehenden Vitamin D3 – Mangel im menschlichen Organismus.

Vitamin D – wichtiger als je zuvor

 Wie sooft sind  auch bei diesem Thema, die Informationen, was es genau mit Vitamin D auf sich hat, und was man gegen einen Mangel tun kann, an vielen Stellen konträr.  Einige Gesundheitsportale im Netz sprechen davon, dass eine Überdosierung schwere Schäden im Körper hinterlassen kann und nur bestimmte Personengruppen, wie Säuglinge, Kinder und ältere Menschen einen erhöhten Bedarf an Vitamin D hätten. Und es  gibt ein natürliches Vorkommen in unserer Nahrung, wie z.B.  in Leber und Lebertran, in Milch und Milchprodukten, in Eigelb und Meeresfischen sowie   in einigen Gemüsesorten, vor allem in Avocados und Champignons,  so sei es überhaupt kein Problem, die tägliche Dosis durch die Nahrung aufzunehmen, die der Körper an Vitamin D benötigt.

Viele Meinungen, die ebenfalls  auf wissenschaftlichen Erhebungen beruhen, gehen allerdings immer mehr in die Richtung, die auch für mich mehr als stimmig ist: Vitamin D wird dem menschlichen Bioorganismus über das Sonnenlicht zugeführt und dieses Vitamin ist wohl eher als eine Art Katalysator oder  Botenstoff zu bezeichnen, mit ähnlichen Eigenschaften  wie die von Hormonen.

Vitamin D ist, so weiß man heute auch, an einer Vielzahl biologischer Abläufe im Körper beteiligt und kooperiert mit fast  allen Organen und Geweben des menschlichen Körpers. Es  existieren so genannte Vitamin-D-Rezeptoren in unserem Bioorganismus, hier dockt das Sonnenhormon, welches über die Haut – angeregt durch  UV-B Licht  – hereinkommt an und bewerkstelligt die verschiedensten Dinge im Körper, an den unterschiedlichsten Stellen.

 Seit Kurzem berichten auch „hochoffizielle“ Stellen davon, dass ein Vitamin-D Mangel unmittelbar beteiligt ist an der Volkskrankheit Fettleibigkeit. Kein Wunder, schmieren wir uns mit Sonnencreme Schutzfaktor 3000 (gibt es bestimmt bald im Handel) ein, suggerieren wir unserem Bioorganismus Winterschlaf. Wir schalten ab, wir verdunkeln und der Körper macht fleißig mit. Er speichert die Nahrung zuverlässig und hält alles fest für die lange karge Zeit, die vor uns zu liegen scheint.

Nehmen Sie ein Bad in der Sonne!

Wird uns nicht gebetsmühlenartig , ganz massiv jedoch seit den 90iger Jahren,  von offizieller Seite  vermittelt, dass wir uns schützen müssen, schützen vor der bösen, gefährlichen Sonne? Als extreme Sonnenanbeterin weiß ich um diese Dinge bestens Bescheid und habe sie durchschaut.  Den Anfeindungen meiner  Mitmenschen war ich deshalb von je her ausgesetzt, wenn es um den Umgang mit dem Sonnenlicht ging. „Deine ewige Sonnerei, macht alt und Runzelhaut, wirst schon sehen“ „Du bekommst bestimmt mal Hautkrebs“ „Wenigstens aus der Mittagssonne solltest Du raus gehen, sie ist besonders aggressiv“ ….

All das und vieles mehr prallte jedoch an mir ab, weil mir meine innere Stimme etwas anderes ins Ohr flüsterte und darauf höre ich immer.  Für mich war und ist die Sonne so etwas wie eine „Heilerin“.  Viele kleinere und größere Verletzungen hab ich ihr schon anvertraut und manchmal auch meine schlechte Stimmung, die sie umgehend vertrieben hat. Sehr viel gute Ideen und Eingebungen entstanden während ich ein Sonnenbad nahm.  Einen besseren Platz wie auf meiner Sonnenliege gibt es für mich nicht.

Nehmen Sie als ein Bad in der Sonne, entsprechend Ihrem Hauttyp, ohne Creme und nur in Badekleidung…. und nehmen Sie die Sonnenbrille ab!

Brigitte Berchtold

Brigitte Berchtold

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