23. Juli 2014

Zellgedächtnis – Ewiges Leben!

Körper – Seele – Geist

Dass es mit der Zahl drei etwas Besonderes auf sich hat, das kann man schon daran sehen, dass sie als feste Größe in unserem Sprachgebrauch, sowie in vielen Vorgängen des täglichen Lebens vorkommt. Hier gleich mal ein paar Beispiele:

„Aller guten Dinge sind drei“ und „dreimal darfst du raten“ sind wohl uns allen sehr geläufige, bekannte Aussprüche. Auch den 3-Satz in der Rechenlehre dürfte so ziemlich jeder Mensch kennen. Es gibt 3 Musketiere und 3 Ampelfarben, bei einer Obduktion ist es zwingend vorgeschrieben, die 3 Bereiche, Kopf-Brust- und Bauchraum zu öffnen, es gibt die Lehre der Dreifaltigkeit, sowie 3 heilige Könige, es gibt Anfang-Mitte-Ende, Vater-Mutter-Kind und es gibt Filme, die man sich in 3D anschauen kann.

Es ist auch alles andere als Zufall, dass wir, wollen wir zu uns selbst finden, mit der 3er Verbindung Körper-Seele-Geist arbeiten müssen, um zum Erfolg zu gelangen. Alles andere ist ein aussichtsloses Unterfangen und bringt keine dauerhaften Ergebnisse, höchstens eine Art Pseudoharmonie, die bei der nächst Besten Gelegenheit wieder dahin ist. Gut so, war sie doch auch nur eine Pseudoharmonie….

Für die meisten Menschen ist die Körperarbeit noch am vorstellbarsten, da der Körper grobstofflich ist und man ihn sehen kann, wenn auch der Anblick im Spiegel nicht immer begeistert, aber er ist eben zumindest sichtbar. Bei Seele und Geist wird es da schon unübersichtlicher, ist beides doch feinstofflich und dadurch für die meisten nicht sichtbar, sondern wenn überhaupt, nur mit einer etwas anderen Art von Wahrnehmung spürbar.

Hier sei gesagt, dass die Abwesenheit des Beweises nicht der Beweis der Abwesenheit ist, als einfaches Beispiel dafür, kann z.B. ein beliebiger Gegenstand im Kühlschrank dienen. Er öffnet den Kühlschrank und fragt sie sogleich nach der Butter, er kann sie nämlich nirgends sehen. Sie antwortet aus dem Gedächtnis heraus, die Butter sei auf Brusthöhe rechts hinten und womöglich stehe das Salatdressing davor. Er schaut auf Brusthöhe rechts hinten, nimmt das Salatdressing beiseite und hält nun die Butter in der Hand. Die Butter war also die ganze Zeit an diesem Platz, auch zu dem Zeitpunkt, als er, aufgrund seiner eingeschränkten Wahrnehmung die Butter nicht sehen konnte.

Bei der Seele und dem Geist, ist es genauso, beide sind immer anwesend, ob sie wahrgenommen werden oder nicht, entscheidet der Mensch selbst. In vielen Fällen trennt sich die Seele am Ende des Lebens wieder vom Körper, geht in die geistigen Bereiche ein, ohne dass der Mensch seine Wahrnehmung für seine Feinstofflichkeit erweitert hat. Er führte ein abgekoppeltes Leben, er war nicht in der Lage seine Seele zu reflektieren und hat dem „Spirit“ der ihn zeitlebens umgab, ihn eingehüllt hat, keine Chance gegeben für ihn zu arbeiten. Auch das ist erlaubt, denn jeder Lebensplan ist anders strukturiert und soll die jeweiligen emotionalen Erfahrungen für die Seele mit sich bringen, die in diesem Leben anstehen und erlebt werden wollen.

Wir Menschen sind während unseres Erdenlebens quasi auf der Durchreise. Die Seele, hat sich einen Körper ausgesucht, um entsprechende Erfahrungen zu machen, die wiederum in unser Geistfeld, in unser Informationsfeld einfließen und dann für immer zu unserer Seelenfrequenz gehören, als unterbewusstes Wissen immer mit uns verbunden ist und auch im nächsten Erdenleben im Rucksackerl dabei ist.

„Sprich nur ein Wort, so wird deine Seele gesund“ so, oder so ähnlich lautet ein Teil eines Gebetes, welches die Kirche vorgibt. Hier liegt eine tiefe Wahrheit drin, denn in der Tat ist es wichtig, mit seiner Seele und auch mit seinen Körperzellen zu sprechen. Ein völlig schräger Gedanke wird sich der eine oder andere jetzt denken, aber die Ur-Information des unterbewussten Wissens ist verankert in der DNA und somit in jeder einzelnen Zelle vorhanden. Aus diesem Grund passt der Spruch auch ganz gut “man kann nicht raus aus seiner Haut“, weil der „Bestimmungscode für das Leben“ bereits auf Zellebene verankert ist und wir einzig und alleine die Möglichkeit haben, den Schalter dazu zu finden, um Zugang zu diesen Informationen zu bekommen .

Diese Arbeit ist Friedensarbeit, inneren Frieden und Zufriedenheit für sich selbst herzustellen, als nächstes Frieden in seine direkte Umgebung zu bringen und letztendlich den Weltfrieden zu unterstützen. Man lehrt dadurch, dann man selbst das Beispiel ist! Aus Pseudoharmonie wird dann echte Harmonie!

Beginnen kann man jederzeit und Zeit ist unendlich zur Verfügung, denn Zeit ist auf höheren Bewusstseinsebenen eine Selbstbeschränkung. Diesen Zusammenhang zu erkennen gilt es auch, wenn es darum geht ewiges Leben im immer selben Körper herzustellen. Ersten muss man den Zeitfaktor aus dieser höheren Bewusstseinsebene heraus betrachten und zweitens muss man mit seinen Zellen kommunizieren lernen. Denn Bewusstsein steuert unseren Bioorganismus, steuert unsere Organe, nicht anders herum.

Das Zellgedächtnis ermöglicht uns dieses ewige Leben im immer selben Körper, aber nur dann, wenn es in unserem Zellgedächtnis, als Information bereits vorhanden ist. Eine Rolltreppe oder einen Aufzug geradewegs hinein ins Himmelreich des ewigen Lebens gibt es nicht, es ist ein persönlicher Weg, der Schritt für Schritt gegangen werden will, eine individuelle geistige Entwicklung. Viele Lebensberater und spirituelle Frontmänner und Frontfrauen erzählen uns oft das Gegenteil davon und führen dadurch manchmal etwas in die Irre. Aber klar, der Gedanke, dass wir alle Ewige Lichtwesen sind und alles erreichen können, was wir anstreben ist natürlich ein erhebender Gedanke und bringt viele positive Emotionen. Aufpassen muss man an der Stelle nur darauf, nicht ins Reich der Phantasie abzutrifften, sondern mit beiden Beinen auf dem Boden zu bleiben. Es bleibt einem dadurch eine Menge Enttäuschung erspart.

Der Körper ist trotz seiner sichtbaren Grobstofflichkeit „eigentlich“ nur ein illusionäres Fahrzeug, ein Mittel zum Zweck, welches unser Bewusstsein benutzt, um hier in Zeit und Raum seine Erfahrungen machen zu können. Man kann aber davon ausgehen, dass es von entscheidender Bedeutung ist, wie man im Laufe seines Lebens mit ihm umgegangen ist. In einem gesunden Körper wohnt bekanntlich ein gesunder Geist, auch mit diesem Spruch trifft der Volksmund ins Schwarze. Jemand, der achtsam und pfleglich mit seinem Körper umgeht, der sich bewusst ernährt und einiges an sportlicher Betätigung in den Alltag einbaut, wird sich leicht tun mit der Zellkommunikation.

Kommunikation ist auch für die Seelenarbeit von entscheidender Bedeutung. Frag immer deine Seele: „Wie soll ich leben?“, „Was soll ich bewirken?“, „Wie soll ich mich verhalten?“ – frag niemals einen anderen Menschen, der kann dir diese Frage nicht beantworten, so würde ich mal die Grundregel formulieren. Aber dennoch macht es Sinn, einen anderen Menschen zu fragen, wie er es gemacht hat, seine Seele zu finden und sie zu reflektieren, wenn er sie wirklich gefunden hat und es nicht nur vorgibt, wird er einige nützliche Hinweise geben können.

Auf alle Fälle kennt die Seele die Gedanken, jedes Einzelnen und zwingt uns dazu, sie uns anzuschauen – so lernt man die volle Verantwortung für sein Leben zu übernehmen.

Die Schöpfung, oder der ewige Geist, oder Gott (wie immer man es nennen möchte), ist eine unsichtbare, feinstoffliche Essenz, die die Seelen, durch ihr Dasein lenkt. Diese unsichtbare, immer anwesende Essenz gestattet es einem jeden von uns, eine immer neue Illusion zu erschaffen. Wir alle sind somit Teil dieser Essenz. Nur an dieser Stelle unserer Zeitrechnung angekommen, ist es ratsam durch gezielte Bewusstseinsübungen seine Seele mit seinem Körper in eine Einheit zu verwandeln und sich durch die Quelle, durch die unsichtbare Essenz führen zu lassen. Die Essenz wird dadurch spürbar – d.h. es müssen Ergebnisse folgen, Ereignisse im Leben passieren, die als bewusst erschaffen anerkannt werden und an denen man die Synchronizität seiner Bewusstseinsarbeit erkennt.

Alles im Leben folgt einer logischen Anordnung und unterliegt einem vorgegebenen Zeitplan. Zuerst werden Veranstaltungen besucht, von denen man sich sein Seelenheil erhofft, Bücher werden konsumiert, ohne dass das Geschriebene je in den Alltag umgesetzt wird, schöne Sprüche und Zitate von klugen Persönlichkeiten werden großflächig verteilt, um sich in der Gemeinschaft der „Erwachten“ einen angestammten Platz zu erwerben, von Licht und Liebe wird geschwärmt, als hätte es nie etwas anderes gegeben. Das ist in der Regel der Weg, der irgendwann, zum passenden Zeitpunkt, der in jedem von uns codiert in seinem Zellgedächtnis hinterlegt ist, dazu führt, die geistige/spirituelle Bewusstseinsarbeit mit allem was dazu gehört endlich im eigenen Leben umzusetzen.

Ein Prosit – auf unser aller ewiges Leben!

Brigitte Berchtold

Brigitte Berchtold

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