Tag Archives for " Lebensqualität "

Unterbewusstsein

Nur wenn dem Menschen bewusst gemacht wird, was er davon hat, von welchem  unmittelbaren Vorteil und Nutzen er profitieren kann, dann – und nur dann – verspürt er Lust, in Aktion zu treten. Die Werbespezialisten  wissen um  dieses Phänomen  und erfinden ständig neue  Slogans, die unser Unterbewusstsein antriggern und uns Produkte  und Dienstleistungen verkaufen zu können.

Bei der Beeinflussung unseres Unterbewusstsein wird selbstverständlich ein geschlechtsspezifischer Unterschied gemacht. Einer Studie zufolge ist bekannt, dass die meisten Männer den Umsatz eines Supermarktes ruinieren, besonders dann, wenn sie in weiblicher  Begleitung sind. Frauen bleiben dann nämlich nur halb so lange im Supermarkt, wie wenn sie alleine sind. Solche Studien werden gezielt eingesetzt, um unser Unterbewusstsein zu beeinflussen und bei den Menschen den gewünschten Handlungsimpuls auszulösen.

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Ent-scheidungen

„Ob Ihr recht habt oder nicht, sagt Euch gleich das Licht!“ Dieser Slogan aus der Kindersendung, von Michael Schanze ab 1977 moderiert, schaute ich mir sehr gerne an.  Obwohl ich zu diesem Zeitpunkt schon heraus gewachsen war aus den Kinderschuhen, gefiel mir die Sendung und besonders das Erkennungslied überaus gut.

Wer kennt es noch?

1, 2 oder 3… Du musst Dich entscheiden, 3 Felder sind frei…war eine der Liedstrophen. Eine andere war „Ob ihr recht habt oder nicht, sagt euch gleich das Licht“ und sie gefiel mir mit Abstand am Besten. Und dann kam der unverwechselbare Plopp! Beim Plopp ist Stopp, so die Regel.

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Mut zur Selbstermächtigung

Das ganze Leben besteht aus einer einzigen Warterei. Mit dem Warten auf das Christkindl ist ganz schnell jedes Kind vertraut und so geht es schwungvoll in unserem Leben los und dann munter weiter damit.

Warten auf eine grüne Ampel,  warten bis der Stau sich auflöst, warten an der Käsetheke des Supermarktes, warten bis alle fertig sind, warten bis der Besuch kommt, warten auf das Wochenende, warten an der Ticketausgabe, warten auf das Essen, warten bis man drankommt, warten auf den Urlaub, warten auf einen Anruf, warten bis der Computer hochgefahren ist, warten bis die Kinder endlich müde sind und ins Bett gebracht werden können, warten, warten, das Leben scheint voll mit diesem Zustand zu sein.

Im Umkehrschluss suggeriert uns dieser „Warte-Zustand“, wir wollen etwas, was in der  Zukunft liegt, was dazu führt das Hier-und-Jetzt zu verlieren, den einzigen Moment, den es in unserem Bewusstsein zu geben scheint.  Außerdem verliert die Gegenwart dadurch ihren Reiz, wir bemerken sie oft gar nicht mehr, denn der „Idealstand“, wie man sich so richtig wohlfühlen wird, wenn dies oder jenes eintrifft, erledigt ist, oder hinter einem liegt, wird in die Zukunft projiziert.

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