Freitag der 13. Was ist dran?

Woher kommt eigentlich der weit verbreitete Aberglaube, dass es sich um einen Unglückstag handelt, wenn der 13. eines Monats auf einen Freitag fällt. Freitag der 13., dieses Datum spukt in der Volksseele wohl schon seit ewigen Zeiten als unheilbringend umher. Mit was könnte das zu tun haben? Was ist mit dem Datum Freitag der 13. verbunden, dass sich dieser Tag so hartnäckig in den Köpfen vieler Menschen als Unglückstag hält?

Ein kleiner Einblick, hinein in vergangene Zeiten und geschichtliche Ereignisse könnten hier Aufklärung bringen.

Der Tempelritter Orden

Um das Jahr 1118 wurde in Jerusalem der Orden der Tempelritter gegründet. Die Templer waren hervorragende Krieger und als die besten der damaligen Welt bekannt. Lustigerweise hatten sie auch zu ihren nach außen hin propagierten Feinden, zu den Sarazenen,  gute Beziehungen, was darauf schließen lässt, dass man auch damals schon drauf Wert legte, der breiten Masse etwas vorzugaukeln. Nichts ist so, wie es scheint!

Die Tempelritter studierten Wissenschaften und die Kunst. Bilder in Klöstern zeigen, dass sie sich mit Astrologie, mit Alchemie, mit Geometrie und Numerologie auskannten. Es gab jüdische Vereinigungen, die sich stark mit der Kabbala beschäftigten, zu denen sie Kontakt pflegten.

Die Templer waren bereits zwei Jahrzehnte nach ihrer Gründung der reichste und mächtigste Orden Europas. Der Reichtum entstand durch ein starkes Wachstum und durch Schenkungen von Land und Geld. Damit begannen sie als die ersten europäischen Bankleute tätig zu werden und es war erstmals möglich, Geld in Ort A einzuzahlen und in Ort B bei einer anderen „Templer-Niederlassung“ abzuholen!

Es ist nicht nachvollziehbar, wie das erstaunliche Wachstum der Tempelritter zustande kam, es gibt dazu aber jede Menge Geschichten. Eine davon ist, dass der damalige König von Jerusalem die Ritter in einem Trakt seines Palastes einquartiert hatte, der über dem Tempel des Salomons errichtet worden war, unter dem wiederum die mit Schätzen angefüllten Tempel von Jerusalem liegen. Dort machten die  Templer Ausgrabungen und fanden sagenhafte Schätze.

Als gesichert gilt, dass sie als Kampfmacht zurücktraten und als Geldgeber und Berater fungierten. Möglicherweise erhielt der Orden auch viele Schenkungen aufgrund von Reliquien, die Heilkräfte hatten und in deren Besitz sie waren.

Freitag der 13.

Der Orden verteilte sich innerhalb Europas. Man kann sich vorstellen, dass sie sich mit ihrem „Way of Live“ einige Feinde schufen. So wurde z. B. der damalige König von Frankreich zunehmend säuerlicher und wollte etwas gegen die Templer unternehmen. Ein bisschen intrigieren hier, ein bisschen intrigieren dort – wie das halt so ist – und schon wurde ein neuer Papst installiert, der dann zusammen mit dem König die Verhaftung der Tempelritter in Frankreich veranlasste.

Dieser Tag an dem der großangelegte Übergriff geschah, war ein Freitag der 13. – Freitag der 13. Oktober 1307! Ein wahrer Unglückstag, nicht wahr?

Ein Großteil der Templer wurde damals „rein zufällig“ gewarnt und konnte flüchten. An der Atlantik-Küste von Frankreich standen Segelschiffe im Hafen, die am nächsten Tag weg waren und weder diese Flotte noch der Schatz tauchten je wieder in der Geschichte auf, so wird berichtet.

Symbole

Oder gibt es womöglich in heutiger Zeit noch Nachfahren der Templer, die sich nach ihrem Abtauchen damals einfach nur neu formiert haben? Das bekannte gleicharmige Templerkreuz mit sich verbreiternden Balkenenden, wird auch Tatzenkreuz genannt und jeder kennt es. Noch heute schmückt dieses Symbol Gewänder von hohen geistlichen Personen und wird auch gerne als Logo verwendet. Gut zu sehen bei den Fahrzeugen des Maltäser Hilfs- und Rettungsdienstes. Der Geist der Templer wabert also fast gut 800 Jahre nach ihrer Zerschlagung an einem Freitag, den 13., noch immer im kollektiven Bewusstseinsfeld der Erde umher.

 Der Heilige Gral

Auch ich habe seit ein paar Jahren eine sehr persönliche Verbindung zu einem Freitag den 13. und zwar zu dem, im August des Jahres 2010. Auf einer Kornkreisreise unterwegs in Südengland entdeckten wir am Morgen eines Freitags,  am  13.08.2010 vom Helikopter aus, einen „frisch gepressten“ Kornkreis, der aus meiner Sicht aufgrund seiner Form mit Fug und Recht als Heiliger Gral bezeichnet werden kann.

Meiner Wahrnehmung nach, war ein Freitag der 13. schon immer ein Tag wie jeder andere auch. Die Geschichte mit dem Tempelrittern gefällt mir in dem Zusammenhang aber sehr gut, weil ich mir bewusst bin, dass es keine Zufälle in unserer Geschichte gibt und seit dem Jahr 2010 habe ich nun auch eine ganz besondere persönliche Verbindung zu einem Freitag den 13.

Freitag der 13.

Am Freitag den 13. August 2010 entstand dieser Kornkreis

London Reise im Februar 2017

Dieses Jahr, 7 Jahre nach meiner Kornkreisreise wurde ich bei einer Reise nach London wiederum mit der Zahl 13 konfrontiert. Der Reiseführer erzählte uns die Geschichte vom Savoy Hotel. Wenn dort 13 Leute einen Tisch bestellen, so ist auf einem 14. Platz ein Gedeck vorzufinden und auf dem dazugehörigen Stuhl nimmt eine schwarze Porzellanfigur Platz. Die Zahl 13 bringt aus deren Sicht einfach Unglück. Na gut, schlechtes Essen bei einem Treffen zu einem besonderen Anlass in so einem Hotel wäre ja wohl auch Unglück. Gut, dass es die schwarze Porzellanfigur gibt.

Brigitte Berchtold

Brigitte Berchtold

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Marianne - 13. März 2015 Antwort

Aber die Tempelritter, die festgenommen wurden, wurden sehr grausam gefoltert und legten die irrsinnigsten Geständnisse ab. Ich hörte auch, der französische König hätte bei ihnen Schulden gehabt.

    Biggi - 14. März 2015 Antwort

    Als Kind war ich der festen Überzeugung (ohne TV, Radio oder sonstigen Störquellen), dass ich mit einer Zeitreisemaschine hier auf der Welt angekommen bin. Nachdem ich das aus guten Gründen aber für mich behalten und auch dann irgendwann selbst vergessen hatte, war es umso witziger für mich ab 2006 die geballte Ladung „Geschichten“ aus der Geschichte in einem völlig anderen Blickwinkel präsentiert zu bekommen. Ich denke, keiner von uns war „live“ dabei damals und hat schon gleich gar nicht über die Jahrhunderte hinweg durchgehalten das alles zu verfolgen, was mit wem und was in Zusammenhang steht, deswegen darf dazu jeder seine eigenen Geschichten im Kopf haben und eigene Schlüsse daraus ziehen. Einen schönen Sonntag Marianne mit viel Wissensdurst und Phantasie wünsch ich Dir!

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