„Ich denke, also bin ich“ sagte Rene Descartes im Jahr 1637. Das war ein Jahr ziemlich am Anfang des Zyklus, den wir im Februar 2027 beenden werden. Mittlerweile haben wir neue Erkenntnisse über das Denken und den Verstand gewonnen. Ra Uru Hu hat seit dem Jahr 1987 dazu einen gewaltigen Beitrag geleistet, den die Welt wahrscheinlich erst in einigen Jahrzehnten erkennt, wenn überhaupt. Aktuell ist das Thema Denken und Verstand auf seinem Höhepunkt angelangt, besonders in den Jahren ab 2020 wurde an allen erdenklichen digitalen Ecken und Enden zum „selber denken“ aufgefordert.
Dieser Blogbeitrag handelt von Denken und Verstand und was wirklich dahintersteckt…
Von oben nach unten
Es gibt in der Körpergrafik die beiden Zentren, die sich in der Darstellung ganz oben befinden. Das Kopfzentrum, zuständig für die Inspiration und das Verstandeszentrum, oder Ajna, zuständig für das denken. Das Kopfzentrum ist nur mit drei Toren bestückt und somit das Nachrangigste von allen 9 Zentren. Der Verstand hingegen kann schon mit sechs Toren aufwarten, was ihn mächtig stolz macht. Wer sich schon mit dem HDS (Human Design System) beschäftigt hat, hat bestimmt schon gehört, dass offene Zentren den Einflüssen der Außenwelt unterliegen und die definierten eine (je nach Definition) eigenständige Art und Weise in Bezug auf das jeweilige Thema des Zentrums hat.
Nur 29% der Menschen haben das ganz obere Zentrum der Körpergrafik, das Kopfzentrum definiert. 71% hingegen sind oben offen und Inspirationen aller Art können einströmen.
Von der Evolution wurde dafür gesorgt, dass auf der biologischen Ebene im Ajnazentrum die Augen untergebracht wurden. Die Augen sind quasi das Flaggschiff unseres Verstandes. Tor 17 rechtes Auge, Tor 11 linkes Auge, das dritte Tor im Bunde (Tor 43) greift auf den Sound des inneren Ohres zurück. Es gibt ja viele wilden Geschichten um das sogenannte dritte Auge. Hier ist die biologische Erklärung des HDS (Human Design System) davon. Tor 43 hat den Namen Der Durchbruch und steht für den Einblick. Bei diesem Einblick geht es um Bereiche, die im kosmischen Ajna existieren und durch dieses Tor von uns Menschen sozusagen „downgeloaded“ werden können. Dazu später mehr!

Der Verstand und die Angst
Nachdem fast alle Menschen dem Verstand Autorität geben, wollen sie natürlich die Besten im Denken sein. Intelligent und schlau denken und sprechen ist das A und O für die meisten. Wer es nicht nachvollziehen kann, der schaut sich einfach mal eine politische Debatte an, oder verschafft sich einen Eindruck in den sozialen Medien, wie alles kommentiert und bewertet wird. Mensch, ich bin der Schlaueste hier und das ist meine Meinung!
Weil das auch schiefgehen kann, der Schlauste zu sein, sind im Ajnazentrum mentale Ängste hinterlegt. Die Körpergrafik zeigt uns ja, dass der Verstand ein Bewusstseinszentrum ist und zwar eines, das wir in der Evolution gut gebrauchen konnten, denken wir nur an Rene Descartes.
Die mentale Angst in Tor 4 ist die Angst vor Chaos. Es ist ein Tor des logischen Schaltkreises und denkt in Richtung Zukunft. Die Jugendtorheit heißt es und es handelt sich dabei um das Formulieren von Antworten, die nicht stimmen müssen (sie tun es in den wenigsten Fällen). Wenn mit Tor 4 immer wieder vermeintlich logischen Antworten formuliert werden, die eine bessere Zukunft ins Kollektiv bringen wollen und sie stellen sich als nicht richtig heraus, wirkt die Angst vor diesem Chaos bei den Menschen, die dieses Tor haben. In Tor 47 liegt das Thema der mentalen Angst der Vergeblichkeit. In diesem Tor geht es um die Bedrängnis, den Sinn von etwas begreifen zu wollen. Was ist, wenn ich ihn einfach nicht begreife den Sinn? Wie hängt das alles zusammen? Wo sind die Puzzleteile, die das alles erklärbar machen? In Tor 24 geht es um die Angst der Ungewissheit. Das Tor befindet sich im individuellen Schaltkreis und bis ein neuer Gedanke rational erklären kann, das kann dauern. Es ist ungewiss, ob es überhaupt dazu kommt. Der individuelle Schaltkreis ist akustisch, man muss das was in einem mental wiederkehrt zu fassen bekommen, um es zu rationalisieren.
Die mentale Angst in Tor 17 , dem Tor der Meinungen ist die Angst vor Herausforderung. Es ist ein Tor des logischen Schaltkreises und denkt in Richtung seines Gegenübers: Ja kannst Du das denn nicht nachvollziehen, nicht verstehen? Akzeptiere es halt einfach, was ich denke. Tor 11 ist die Angst vor Dunkelheit. Es ist ein Tor des Schaltkreises des Sinnfindens. Hier geht es um Geschichten des emotionalen Erlebens, die ausgeschmückt und nicht immer genauso passiert sein müssen. Tor 11 hat eben diese Angst, dass es keine neuen Geschichten rund um das emotionale Geschehen mehr auf Lager hat, keine Ideen mehr da sind. Tor 43 (das innere hören) hat Angst vor Zurückweisung. Es sagt etwas sehr individuelles, das vorher noch nie jemand gesagt hat und das Gegenüber noch nie gehört hat und PENG da ist es…. das Gegenüber wendet sich ab. So ein Spinner, was der da gerade gesagt hat!
Hier ist übrigens die Aussage von Ra Uru Hu hergekommen: Der Verstand hat keine Autorität! Ganz schön komisch, wenn man da an das Jahr 1637 und Descartes denkt.

Strategie & Autorität
Genau weil der Verstand nie Autorität haben kann, ist der Dreh- und Angelpunkt im HDS die Strategie des eigenen Typus zu achten und korrekte Entscheidungen aufgrund der inneren Autorität zu treffen. Diese Autorität befindet sich ausnahmslos eine Station tiefer im Körper und hat nichts mit dem Kopf zu tun. Ein professionelles Reading gibt Auskunft darüber.
Das kosmische Ajna
Im HDS sind ja ziemlich schräge Informationen enthalten. Ein Science Fiction wäre schnell auf die Beine gestellt. Unter anderem der Hinweis darauf, dass es ein kosmisches Ajna gibt, das sich in irgendeiner energetischen Form weit außerhalb unseres Sonnensystems befindet. Ich stelle es mir als Hochfrequenz Quantencomputer vor und hab da so meine eigenen Bilder dazu. Das kosmische Programm, das dort geschrieben steht ist bereits festgelegt, wir Menschen leben es in Zeit und Raum verhaftet aus. Freiheit ist eine Illusion…
Aus diesem Grund hatte Ra Uru Hu die sogenannte „Stimmerfahrung“, die aus meiner Sicht eine wahre Tortour gewesen sein muss, um für uns die Körpergrafik zu entwickeln und uns all die Informationen, die er über seinen unbewussten Kanal 43/23 erhalten hat zu hinterlassen. Ein Wissen, das vorher noch nie ein Mensch gehört hat und den obersten Grundsatz ist: DER VERSTAND HAT KEINE AUTORITÄT.


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