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	<title>Wahrnehmung &#8211; Gedankenschatz</title>
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	<description>Bewusstseins- und Persönlichkeitsentwicklung</description>
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	<title>Wahrnehmung &#8211; Gedankenschatz</title>
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		<title>10 Punkte für mehr Wahrnehmung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Berchtold]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2015 15:00:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
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					<description><![CDATA[Wahrnehmung ist die Grundlage jeden Handelns. Nimmt ein Mensch wahr, dass für ihn etwas nicht mehr passt, das eine Situation für ihn nicht mehr stimmig ist, beginnt er mit Veränderung. Bei vielen Menschen muss der Leidensdruck zwar ziemlich hoch sein, damit sich etwas verändern darf, aber egal wann es dazu kommt, Grundlage ist immer die]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wahrnehmung ist die Grundlage jeden Handelns. Nimmt ein Mensch wahr, dass für ihn etwas nicht mehr passt, das eine Situation für ihn nicht mehr stimmig ist, beginnt er mit Veränderung. Bei vielen Menschen muss der Leidensdruck zwar ziemlich hoch sein, damit sich etwas verändern darf, aber egal wann es dazu kommt, Grundlage ist immer die individuelle Wahrnehmung eines Menschen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-987"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Aus diesem Grund ist das derzeitige System auf der Welt auch so aufgebaut, dass die Wahrnehmung der Menschen entsprechend unterdrückt bzw. gesteuert wird. Je weniger die Menschen wahrnehmen, umso besser für die meisten &#8220;Branchen&#8221;,  damit lässt sich viel Geld verdienen, ist die Wahrnehmung doch Grundlage jeden Handelns. Nimmt ein Mensch wahr, dass für ihn etwas nicht mehr passt, das eine Situation für ihn nicht mehr stimmig ist, beginnt er mit Hinterfragen und daraus entsteht Veränderung.</p>
<p style="text-align: justify;">Je mehr Menschen jedoch, mit sehr eingeschränkter Wahrnehmung ihr Leben, ihren Alltag gestalten, umso besser gedeihen und verdienen die &#8220;Branchen&#8221;, denen es im Kern der Sache nicht um das Wohlergehen der Menschen geht.</p>
<p style="text-align: justify;">Folgende 10 Punkte sollte man/frau sich bewusst machen, damit sich die eigene Wahrnehmung erweitern kann. Durch die Erweiterung der Wahrnehmung, wird ein Mensch ein Stück weit frei. Frei für echte Veränderungen, frei von falschen Vorstellungen, die aufgrund von fehlender oder umgelenkter Wahrnehmung entstanden sind.</p>
<h4>Wahrnehmung 1: Psychologie der Massen</h4>
<p style="text-align: justify;">Besonders in den letzten Jahrzehnten entstand eine große Schlucht zwischen dem Wissen, welches dem Otto-Normalverbraucher zugeführt wird und dem, welches für eine erlesene Elite reserviert ist. Otto-Normalverbraucher fühlt sich allerdings besser informiert, als je zuvor. Für ihn ist das vermeintliche Wissen, dass u.a. über das Internet in Sekundenschnelle für ihn abrufbar ist, eine Errungenschaft von der er denkt es sei das absolute Novum der herrlichen Zeit in der wir leben. Echtes Wissen, speziell im Bereich der Neurobiologie, der angewandten Psychologie sowie der Physik und Chemie bleibt allerdings nur einigen, wenigen handverlesenen Personen vorbehalten. Dieser handverlesene Personenkreis schafft es auch einen Menschen besser kennen zu lernen, als er selbst sich kennt.</p>
<h4>Wahrnehmung 2: Schlechtes Gewissen</h4>
<p style="text-align: justify;">Die Gesellschaft soll denken, dass sie aufgrund von zu wenig Bemühung und Einsatzbereitschaft die Schuld tragen an dem Elend in der Welt. Dem braven Bürger wird suggeriert, er sei an allem Übel schuld. Das wiederum löst bei dem braven Bürger oft Depressionen, Schuldgefühl und Selbstwertverlust aus, eine Handlungs-Blockade entsteht. Kein weiteres Handeln also, „man kann ja eh nichts ändern“!</p>
<h4>Wahrnehmung 3: Das ist normal</h4>
<p style="text-align: justify;">Besonders wichtig ist es, dass eine große Masse von Menschen denkt: das, was geschieht sei normal. Die Jugend wird halt immer dümmer, vulgärer und ungebildeter. In Afrika die Menschen müssen ja Probleme haben, wenn sie sich so gerne vermehren. Eine Umweltabgabe muss ja kommen, wenn so viel Dreck in die Luft geschleudert wird. Elektrosmog muss es nun mal geben, wenn wir auf technische Neuerungen nicht verzichten wollen. Die Liste kann beliebig verlängert werden – das ist doch völlig normal.</p>
<h4>Wahrnehmung 4: Unverständnis hochhalten</h4>
<p style="text-align: justify;">Die Masse soll darin gehindert werden, die im Hintergrund laufenden Methoden und Kontrolltechniken zu erkennen. Es ist aus diesem Grund wichtig, dauerhaft die Unterschicht einer Gesellschaft auszubauen. Je mehr Familien in finanziell schwachen Strukturen leben, desto weniger können sie in Bildung der Kinder investieren bzw. desto weniger legen sie darauf wert. Sie erkennen obendrein auch die Wichtigkeit von Bildung nicht und so wird sichergestellt, dass zukünftig  immer mehr Menschen, immer weniger akademische Bildung haben, davon verstehen oder sie gar interpretieren könnten.</p>
<h4>Wahrnehmung 5: Problem – Lösung eine Quelle</h4>
<p style="text-align: justify;">Verbreite Gewalt, entfache blutige Auseinandersetzungen, inszeniere Terroranschläge! Dadurch wird sichergestellt, dass die Menschen Rechtsnormen und Gesetze, auch wenn sie auf Kosten der eigenen Freiheit gehen, akzeptieren. Auch Wirtschaftskrisen eignen sich hervorragend für diese Problem-Reaktion-Lösung – erst die Krise ankurbeln und dann radikale Beschneidungen deswegen einführen. Den Gürtel müssen wir Menschen halt dann enger schnallen – so einfach geht´s!</p>
<h4>Wahrnehmung 6: Salamitaktik</h4>
<p style="text-align: justify;">Schrittweises einführen von Unmöglichkeiten. Jedes Jahr etwas mehr und niemand wird sich massiv daran stören. So wie der Frosch, der in einem Gefäß, gefüllt mit Wasser sitzt. Das Wasser wird stufenweise erwärmt, er macht die einzelnen Schritte in einem hohen Maße mit, bis das Wasser schon ziemlich heiß ist, erst dann versucht er zu entkommen. Schmeißt man den Frosch aber in ein Gefäß mit heißem Wasser hinein, stirbt er.</p>
<h4>Wahrnehmung 7: Licht am Ende des Tunnels</h4>
<p style="text-align: justify;">Die Menschen haben die naive Tendenz, negative Veränderungen mit „alles wird gut“ zu umschreiben. Aus diesem Grund werden entsprechende Änderungen, die in der Zukunft getätigt werden sollen, erst einmal vorgestellt, damit sie nach und nach in das Bewusstsein einer Gesellschaft eindringen können. Die Menschen haben dann Zeit, sich dieser Änderungen bewusst zu werden und sie aus der Haltung der Resignation heraus zu akzeptieren.</p>
<h4>Wahrnehmung 8: Am Anfang war das Wort</h4>
<p style="text-align: justify;">Sprich in einfachen Worten zum Volk! Wiederhole die gleichen Worte immer wieder – nichts wirkt besser als die Suggestion. Die Suggestion wird zur Wahrheit des Einzelnen. Manipuliere die Worte, verwende Argumente, die dein Gegenüber nicht schnell genug nachvollziehen kann, bringe einfache Beispiele (sie müssen keinerlei Wahrheitsgehalt haben) und lege dir einen beruhigenden, gönnerhaften Ton zu. Verwende auch viele Kunstworte, Fremdwörter und mische das alles wild durcheinander bis niemand es mehr zuordnen kann. Die geistige Vernebelung deines Gegenübers ist dir sicher!</p>
<h4>Wahrnehmung 9: Brot und Spiele</h4>
<p style="text-align: justify;">Diese Taktik stammt bereits aus dem Alten Rom. Sie wird in den letzten Jahren besonders gut sichtbar.  Nur noch nicht von allen! Fußball ist omnipräsent und immer neue Stars und Sternchen werden in riesengroßen Hallen für die auf Ablenkung gierige Masse bereit gestellt. Berieselung und unwichtige Angelegenheiten in den öffentlichen Vordergrund zu rücken ist das Schlüsselelement, in Sachen Manipulation der Masse. Die allgemeine Aufmerksamkeit wird auf ein unwesentliches Ereignis gelenkt und befeuert dadurch die sogenannte öffentliche Meinung. Den tatsächlichen Problemen wird der Rücken gekehrt – das Leben ist schön!</p>
<h4>Wahrnehmung 10: Emotionen wecken</h4>
<p style="text-align: justify;">Um die rationale Analyse, zu der ein gesunder, geistig einigermaßen fitter Mensch in der Lage ist, auszuschalten, werden emotionale Aspekte angetriggert. Eine emotionale Rede oder eine vermeintlich emotionale Ehrlichkeit einer höher gestellten Persönlichkeit ist psychologisch durch nichts zu ersetzen. Der Verstand schaltet komplett ab, Tür und Tor zum Unterbewusstsein werden geöffnet. Neue Ideologien und Ängste können so gezielt platziert werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Sollten Sie also Interesse daran haben, Ihre Wahrnehmung zu erweitern, um positive Veränderungen in Ihrem Leben durch zu führen, sind diese aufgezählten Punkte wichtig zu erkennen für Sie.</p>
<p><em>Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben. </em><em>Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten… (H.Hesse)</em></p>
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		<title>Sozialstudie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Berchtold]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2015 17:29:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialstudie]]></category>
		<category><![CDATA[Stressbewältigung]]></category>
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					<description><![CDATA[In einem U-Bahnhof einer Großstadt auf diesem herrlichen Planeten an einem kalten Januar Morgen! Ein Mann spielt mit einer Violine sechs Stücke von Johann Sebastian Bach in einer Zeit von fast 45 Minuten. Während dieser Zeit gingen ungefähr zweitausend Menschen an ihm vorüber, die meisten auf dem Weg zu ihrer Arbeit. Drei Minuten später: Ein Mann mittleren]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In einem U-Bahnhof einer Großstadt auf diesem herrlichen Planeten an einem kalten Januar Morgen! Ein Mann spielt mit einer Violine sechs Stücke von Johann Sebastian Bach in einer Zeit von fast 45 Minuten. Während dieser Zeit gingen ungefähr zweitausend Menschen an ihm vorüber, die meisten auf dem Weg zu ihrer Arbeit.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-723"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Drei Minuten später:</em> Ein Mann mittleren Alters nahm wahr, daß ein Musiker spielte. Er verlangsamte für wenige Augenblicke seine Schritte und blieb für Sekunden stehen, um dann schnell weiter zu hetzen, damit er seine Bahn noch erreichte.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Vier Minuten später:</em> Der Musiker erhält seine ersten Münzen, eine Frau warf das Geld in den bereitstehenden Hut, ohne stehen zu bleiben ging sie weiter.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Sechs Minuten später:</em> Ein junger Mann lehnte sich gegen die Wand und hörte hin, dann schaute er auf seine Armbanduhr und hetzte weiter.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Zehn Minuten später:</em> Ein etwa dreijähriges Kind blieb stehen und lauschte, seine Mutter jedoch zog ihn geschwind hinter sich her. Das Kind blieb nochmals stehen und sah zu dem Musiker hin, doch die Mutter stieß ihn unsanft an weiterzugehen, wobei sich das Kind immer wieder zu dem Musiker umdrehte. Dieses Verhalten der Kinder wiederholte sich mehrmals, wobei die Eltern ohne Ausnahme ihre Kinder zwangen, schnell weiterzugehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Fünfundvierzig Minuten später:</em> Der Musiker spielte ohne Unterbrechung. Nur sechs Menschen blieben eine kurze Zeit stehen, um zu lauschen. Ungefähr zwanzig Personen gaben Geld, gingen jedoch weiter, um ihren Zeitplänen nachzugehen. Der Musiker nahm eine Summe von etwa einem guten Mittagessen ein.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Eine Stunde später</h3>
<p style="text-align: justify;">Eine Stunde später: Der Musiker hörte auf zu spielen, und „Stille“ kehrte ein, außer den normalen Geräuschen, die auf jedem U-Bahnhof zu hören sind. Niemand beachtete ihn. Niemand applaudierte, noch wurde der Vorgang wahrgenommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Was niemand wusste, der Musiker war der Violinist Joshua Bell, einer der weltbesten Musiker, der einige der schönsten Stücke spielte, die je komponiert worden sind, mit einer Violine, die etwa einen Wert von dreieinhalb Millionen US-Dollar hatte. Zwei Tage zuvor spielte Joshua Bell vor einem ausverkauften Konzerttheater in einer anderen Großstadt, wo der Preis für einen Sitzplatz durchschnittlich 100,&#8211;US-Dollar kostete.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Dies ist eine wahre Geschichte</h3>
<p style="text-align: justify;">Joshua Bell spielte inkognito in der U-Bahnstation im Rahmen eines Experimentes unter dem Motto:<strong> „Sinnliche Wahrnehmung, Geschmack und die Prioritäten der Menschen“.</strong> Die Fragen, die dabei auftauchen:<em> Können wir an einem alltäglichen Platz zu jeder Zeit Schönheit wahrnehmen? Können wir anhalten, um es zu genießen? Können wir das Talent in einer unerwarteten Umgebung wahrnehmen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Eine der möglichen Schlußfolgerungen aus diesem Experiment ist: Wenn wir keinen Moment Zeit haben anzuhalten, um einem der besten Musiker unser Ohr zu leihen, um einer der schönsten Musik zu lauschen, die je komponiert wurde, gespielt auf einem der besten Instrumente die je gebaut wurden &#8230; was, ja was sonst vermissen wir dann noch?</p>
<p style="text-align: justify;">Organisiert wurde diese Geschichte von der Washington Post als ein Teil einer Sozialstudie.</p>
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		<title>Ein Jahreskreisfest</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Berchtold]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Oct 2014 13:14:59 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
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					<description><![CDATA[In den letzten Jahren hat es sich als running gag  etabliert,  Hello-Salzburg zu sagen, sagt jemand Hello-Wien. Irgendwie recht dürftig dieses Witzchen und trotzdem ringt es dem einen oder anderen ein Lächeln ab, versteht er dadurch einmal mehr, wie zweideutig und wie biegsam Worte und Begriffe sind. Und nicht nur Worte und Begriffe werden zu verschiedenen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In den letzten Jahren hat es sich als <em>running gag</em>  etabliert,  Hello-Salzburg zu sagen, sagt jemand Hello-Wien. Irgendwie recht dürftig dieses Witzchen und trotzdem ringt es dem einen oder anderen ein Lächeln ab, versteht er dadurch einmal mehr, wie zweideutig und wie biegsam Worte und Begriffe sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Und nicht nur Worte und Begriffe werden zu verschiedenen Zwecken unterschiedlich eingesetzt, sondern auch Jahreskreisfeste werden zu verschiedenen Zwecken einfach umfunktioniert. Dadurch werden sie für partywütige und konsumaffine Menschen attraktiv und zum Event. Endlich wieder mal ein Grund richtig auf die Pauke zu hauen! Endlich mal wieder ein Grund es sich richtig gut gehen zu lassen!</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-899"></span></p>
<h4 style="text-align: justify;">Der Ursprung ist tausende Jahre alt</h4>
<p style="text-align: justify;">Von Kindesbeinen an, hatte ich übrigens genau den gegenteiligen Eindruck von den Tagen rund um den Beginn des Monats November. Keine Party, keine Verkleidung, kein Kürbis mit Gesicht und kein phosphorisierendes Skelett weit und breit, mein Eindruck war eher trist, zurück gezogen, langweilig, neblig, Grablichter, Friedhof, Erikastöckerl (Heidekraut Erica) und jede Menge dunkel gekleidete Menschen überall. Und später als Jugendliche regten wir uns im Tanzclub im Kollektiv darüber auf, dass die Musik am Abend des  31. Oktober und des 1. November nicht spielte &#8211; Tanzverbot &#8211; Oh wie haben wir es gehasst!</p>
<p style="text-align: justify;">Der wahre Ursprung dieses Tages, vielmehr dieser Nacht  vom 31.Oktober auf den 1. November liegt im Jahreskreis und im Wissen der alten Kulturen darüber begraben. Samhain wurde dieser &#8220;Event&#8221; damals genannt und es war das keltische Silvester. Die Kelten hatten noch das Wissen &#8220;wie im kleinen so im großen&#8221; und sahen das Jahr als einen großen Tag mit Morgen, Mittag, Abend und Nacht an. Samhein stellte den Beginn der Jahresnacht da.</p>
<p style="text-align: justify;">Samhein symbolisierte innerhalb des Jahreskreises den Übergang vom alten ins neue Jahr, sie sahen diese Nacht als den Übergang vom Alten zu etwas Neuem an. Die Tür zur Anderswelt stand in dieser Nacht weit offen und stellte in den Augen der Kelten eine Art Niemansland dar, wo das Chaos vorherrschte und die Wesen aus den jenseitigen Welten die Menschenwelt mühelos besuchen konnten.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Bräuche und Rituale in dieser Nacht sind tausende von Jahren alt und es gab unterschiedliche aber ähnliche Bräuche bei den verschiedenen Kulturen. So gehen das Verkleiden und »Süßes oder Saures« auf die Druiden zurück.  Die Geister aus der Anderswelt wurden zu einem Festbankett gebeten, die Dorfbewohner verkleideten sich anlässlich dieses Festes und begleiteten die gruseligen Partygäste am Ende der Nacht sinnbildlich hinaus aus ihrem Dorf.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Die Namensdeutung</h4>
<p style="text-align: justify;">Für Samhain gibt es zwei Namensdeutungen. Das Wort als solches bedeutete einfach nur &#8220;Sommerende&#8221; (SAM-FIN), hatte aber als tiefere Bedeutung den Aspekt der Vereinigung, der Vermählung.  Der örtliche Herrscher betrachtete sich als direkt verantwortlich für die Fruchtbarkeit der Erde, des ihm anvertrauten Reiches und die Königin, mit der es sich vermählte, vereinigte war die Große Erdenmutter selbst. Diese heilige Hochzeit stand  symbolisch für die Befruchtung der Erde durch die Sonne im neuen Jahreskreis, damit wieder neues Leben daraus erwächst.</p>
<p style="text-align: justify;">Halloween ist eine Zusammenziehung von &#8220;All Hallows´Eve&#8221; (Tag vor Allerheiligen) und benennt die volkstümlichen Bräuche in der Nacht vor dem wichtigen Fest Allerheiligen und dem gleich darauf folgenden Fest Allerseelen, an dem die Katholiken ihrer Verstorbenen Ahnen gedachten. Diese Bräuche wurden ursprünglich in Irland zelebriert und die irischen Einwanderer in Amerika waren es auch, die diese Bräuche weiterhin pflegten und nach dorthin quasi exportierten.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Die Bedeutung des Sonnenzeichens im November</h4>
<p style="text-align: justify;">Die Sonne ist die entscheidende Kraft für alles Leben auf der Erde. Aus diesem Grund ist es auch wichtig zu erwähnen, dass die Sonne zu der Zeit von Samhain im Zeichen des Skorpions steht. Dieses Sternzeichen steht in direktem Zusammenhang mit Tod und Transformation und mit seinem giftigen Stachel, mit dem er sich und oft auch seine Umwelt, lähmt und schwächt. Skorpiongeborene machen es sich und ihrem Umfeld nicht unbedingt leicht, gleich bedeutend wie es die Natur den Menschen in der vor ihnen liegenden Jahreszeit nicht leicht macht &#8211; Kälte, Dunkelheit halten Einzug!</p>
<p style="text-align: justify;">Skorpion Geborene stehen im archetypischen Zusammenhang mit dem Magier, mit der grauen Eminenz in Hintergrund, mit dem Blut saugenden Vampir und der dunklen Macht. Aus diesem Grund haben Menschen mit diesem Sternzeichen auch einen besonderen Tiefgang, sie wollen an die Essenz, sie wollen der Welt ihre Geheimnisse entreißen und stehen für intensive Verbindungen im zwischenmenschlichen Bereich.</p>
<p style="text-align: justify;">Menschen mit Sternzeichen Skorpion haben auch das Thema Sexualität sehr ausgeprägt in ihrem &#8220;Lebensrucksackerl&#8221;. Es gibt ja den landläufigen Ausspruch &#8220;jeder Orgasmus ist ein kleiner Tod&#8221;, der in diesem Zusammenhang gleich nochmal eine andere Bedeutung bekommt. Tod und Transformation, für die das Sonnenzeichen Skorpion ja ebenfalls steht und die Sexualität bedeuten im tieferen Sinne Umwandlung in ein neues Leben, Zeugung neuen Lebens.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Skorpion-Energie hat also eine große Heilkraft. Sie steht zwingend dafür alles ins Reine zu bringen, in die Tiefe unserer Essenz zu gehen und sie steht für Wiedergeburt. An dieser November-Energie können wir alle teilhaben, nicht nur die Skorpion-Geborenen!</p>
<p style="text-align: justify;">
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