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	<title>Halloween &#8211; Gedankenschatz</title>
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		<title>Halloween oder gleich Samhain?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Berchtold]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Oct 2016 11:06:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Halloween]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Verkaufsmaschinerie läuft auf Hochtouren! So schrieb ich noch in meinen Halloween vs. Samhain Blogbeitrag letztes Jahr um die Zeit. Dieses Jahr gibt es wieder ein verlängertes Wochenende und die Sonne scheint auch noch dazu auf die herbstliche Landschaft. Der Plastikkram rund um das Thema Kürbis und Horror wird heuer eventuell in den Regalen als]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Verkaufsmaschinerie läuft auf Hochtouren! So schrieb ich noch in meinen Halloween vs. Samhain Blogbeitrag letztes Jahr um die Zeit. Dieses Jahr gibt es wieder ein verlängertes Wochenende und die Sonne scheint auch noch dazu auf die herbstliche Landschaft. Der Plastikkram rund um das Thema Kürbis und Horror wird heuer eventuell in den Regalen als Ladenhüter bleiben, denn im Vorfeld gab es einige Ereignisse, die den Kaufrausch in dem Zusammenhang trüben könnten.</p>
<p style="text-align: justify;">Schauen wir zurück, stellen wir fest, dieser Hype ist bei uns in Deutschland erst die letzten 10 Jahre so massiv geworden. Von Nordamerika in den 80iger Jahren ausgehend, wurde für die Nacht auf den 01. November ein neuer Trend etabliert, der zu unserem Kulturkreis nicht wirklich gehört. Halloween &#8211; der blanke Horror. Und alle machen mit!</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-1432"></span></p>
<p style="text-align: justify;">War es in der guten alten Zeit, die eigentlich gar nicht so lange zurückliegt, noch das hausbackene, langweilige Friedhofsfest Allerheiligen, nebst lästigem Tanzverbot, ist die Nacht vom 31.10. auf den 01.11. in letzter Zeit immer mehr zu einem Pseudoereignis namens Halloween mutiert. Ganz wie es uns auferlegt wurde, vom großen Bruder Amerika und (fast) alle machen mit.</p>
<p><strong>Hallo-Ween</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Meine persönlichen neuronalen Verschaltungen sind längst  so eingestellt,  dass mir bei dem Wort Hallo-ween immer nur ganz spontan Hallo-salzburg einfällt.</p>
<p style="text-align: justify;">Als dieser Hype um Halloween in deutschen Landen noch völlig unbekannt war, hatte ich bereits 1986 am Flughafen von Los Angelos meine erste Begegnung damit. Dazu weiter unten gleich mehr!</p>
<p style="text-align: justify;">Halloween gibt es im deutschen Sprachgebrauch nicht, ich denke, dass wissen die meisten jungen Menschen gar nicht, sie machen sich auch keinen &#8220;Kopf&#8221; deswegen. Hauptsache Party  und richtig abfeiern!</p>
<p style="text-align: justify;">Das Wort Halloween ist aus dem Begriff <em>All Hallows’ Eve</em> entstanden. Dieses Brauchtum war ursprünglich in Irland verbreitet und die irischen Einwanderer pflegten ihre Bräuche auch im fernen Amerika und brachten es über den Atlantik. <em> </em>Der Ursprung des Festes sind keltische Bräuche.</p>
<p style="text-align: justify;">In den ersten Jahrhunderten der christlichen Epoche gab es eine derartig steigende Zahl von Heiligen, dass es nicht mehr möglich war, jedem Heiligen an einem besonderen Tag zu gedenken und so fasste man kurzerhand alle zusammen auf einen gemeinsamen Nenner. Die katholische Kirche suchte sich innerhalb des Jahreskreises dafür ausgerechnet den Tag aus, an dem die keltische Tradition ihr Fest der Ahnen, Samhain feierte.  Alles reiner Zufall!</p>
<p style="text-align: justify;">Im unserem deutschsprachigen Raum benötigte Allerheiligen immer Backwerk. Im süddeutschen Sprachraum, sowie in Teilen Österreichs gab es zu diesem Anlass das sogenannte Allerheiligenstriezel, ein mit Hagelzucker bestreuter Hefezopf.</p>
<p><strong>Ohne Plastik geht es nicht</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die neue nordamerikanische Version, bietet heutzutage eine Fülle von kommerziellen Schnick-Schnack an. Wer Kinder hat,  ist wahrscheinlich auch schon mit allerlei Plastikkram konfrontiert worden, der die Verbrauchermärkte derzeit überflutet. Plastikgebisse, Plastikspinnen, Plastikkürbisse, Plastikmasken, Plastikhaare,  und vieles mehr.  Billigst zusammen geschneiderte Halloween-Kostüme selbstverständlich aus Plastikfasern gibt es nicht nur für Kinder und Erwachsene, sondern auch bereits für Hunde.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Halloween ist die verrückteste Zeit des Jahres, während der man der Langeweile des Alltags entfliehen und sich in eine Vielzahl von ausgefallenen Charakteren oder übernatürlichen Wesen verwandeln kann. Besonders unter jungen Leuten hat das Kürbisfest dem bisher üblichen Karneval fast den Rang abgelaufen&#8230; </em>behauptet ein einschlägiger Online-Shop.</p>
<p style="text-align: justify;">Selbst wenn eine Familie ihre Kinder sehr bodenständig und vernünftig erzieht, ist es eine pädagogische Meisterleistung, Kinder von diesen Plastikmüllbergen fernzuhalten und nichts davon in den Einkaufswagen zu legen. Gehen also Mütter oder Väter nach Feierabend vom Alltag bereits leicht gestresst,  mit ihren Sprösslingen noch schnell zum Einkaufen, kann es schon mal zu eklatanten Szenen im Supermarkt kommen. Gott-sei-Dank gibt es heutzutage ja schon effiziente Stressbewältigungsmethoden, um wieder im seine Mitte zu kommen.</p>
<p><strong>Die Entwicklung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem ich die Entwicklung des Ereignisses Halloween über die Jahre hinweg live miterleben dürfte und mich immer dagegen gewehrt habe, einen derartigen Hype zu unterstützen, denke ich oft an meine erste Landung Ende Oktober 1986 am Flughafen von Los Angelos zurück. Eine größere Fläche innerhalb des Flughafens war dekoriert mit einen Tisch und 12 Skeletten, die um diesen Tisch saßen Fledermäuse, Spinnen und sonstiges gruseliges Zeug lag überall umher und ich stand fassungslos davor und fragte mich, was es damit wohl auf sich hat, hier so einen derartigen Nippes herum zu stellen. Damals dachte ich ganz spontan an die Worte meiner Oma, die gebetsmühlenartig wiederholte, dass alles was die Amis haben,  zu uns rüber kommt.</p>
<p style="text-align: justify;">Erst nach einiger Zeit, als ich einen Bekannten fragte, der seit langem in Nordamerika lebte, wurde mir der Zusammenhang erklärt und auch das Wort Halloween hörte ich damals zum ersten Mal. Ich war damals fassungs- und sprachlos, wobei Letzteres eher selten vorkommt.</p>
<p><strong>Samhain</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Heutzutage meinen viele Menschen, besonders die jüngeren unter uns, es hätte noch nie etwas anderes gegeben in dieser Nacht vom 31.10. auf den 01.11.. Egal welches Knöpflein man drückt an seinem Smartphone oder seinem iPad, es geht um Halloween, um ein sicher ganz deutsches Ereignis, dem man sich einfach nicht entziehen kann – sonst wäre man ja „out“ , eine Spaßbremse oder gar altmodisch und wer will das schon.</p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem das Traditionelle an vielen Ecken und Enden wieder in den Vordergrund drängt, kann es aber eine gute Idee sein, dieses Jahr sein Augenmerk eher auf das keltische Jahreskreisfest Samhain zu werfen, das ebenfalls zu diesem Termin gefeiert wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch die Kelten haben sich seinerzeit verkleidet, damit sie von den umherstreifenden Dämonen, die in dieser Nacht aktiv sind, nicht erkannt werden. Selbstverständlich gab es auch Opfergaben für diese Dämonen, um sie gnädig zu stimmen (daraus wurde dann „Süßes oder Saures“ im Zusammenhang mit Halloween) und es war ein Totenfest für die Kelten. Zum einen verbanden sie sich mit dem Geist ihrer Ahnen und baten sie, ihnen Glück und Schutz zu schicken, zum anderen verabschiedeten sie sich von der Natur mit ihren Gaben, welche erst wieder nach der dunklen Jahreszeit für sie zur Verfügung standen. Die Naturvölker aus früheren Zeiten waren ja von diesem Kreislauf der Jahreszeiten und dem Wachstum der Natur komplett abhängig und sahen es als Grundlage für ihr gesamtes Leben an.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf alle Fälle rentiert es sich, wie in vielen Bereichen, sich weiterführende Gedanken zu machen.</p>
<p style="text-align: center;">Kein größerer Schaden kann einer Nation zugefügt werden, als wenn man ihr den Nationalcharakter, die Eigenschaften ihres Geistes und ihrer Sprache nimmt.</p>
<p style="text-align: center;">Immanuel Kant (1724-1804)</p>
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		<title>Ein Jahreskreisfest</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Berchtold]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Oct 2014 13:14:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[In den letzten Jahren hat es sich als running gag  etabliert,  Hello-Salzburg zu sagen, sagt jemand Hello-Wien. Irgendwie recht dürftig dieses Witzchen und trotzdem ringt es dem einen oder anderen ein Lächeln ab, versteht er dadurch einmal mehr, wie zweideutig und wie biegsam Worte und Begriffe sind. Und nicht nur Worte und Begriffe werden zu verschiedenen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In den letzten Jahren hat es sich als <em>running gag</em>  etabliert,  Hello-Salzburg zu sagen, sagt jemand Hello-Wien. Irgendwie recht dürftig dieses Witzchen und trotzdem ringt es dem einen oder anderen ein Lächeln ab, versteht er dadurch einmal mehr, wie zweideutig und wie biegsam Worte und Begriffe sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Und nicht nur Worte und Begriffe werden zu verschiedenen Zwecken unterschiedlich eingesetzt, sondern auch Jahreskreisfeste werden zu verschiedenen Zwecken einfach umfunktioniert. Dadurch werden sie für partywütige und konsumaffine Menschen attraktiv und zum Event. Endlich wieder mal ein Grund richtig auf die Pauke zu hauen! Endlich mal wieder ein Grund es sich richtig gut gehen zu lassen!</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-899"></span></p>
<h4 style="text-align: justify;">Der Ursprung ist tausende Jahre alt</h4>
<p style="text-align: justify;">Von Kindesbeinen an, hatte ich übrigens genau den gegenteiligen Eindruck von den Tagen rund um den Beginn des Monats November. Keine Party, keine Verkleidung, kein Kürbis mit Gesicht und kein phosphorisierendes Skelett weit und breit, mein Eindruck war eher trist, zurück gezogen, langweilig, neblig, Grablichter, Friedhof, Erikastöckerl (Heidekraut Erica) und jede Menge dunkel gekleidete Menschen überall. Und später als Jugendliche regten wir uns im Tanzclub im Kollektiv darüber auf, dass die Musik am Abend des  31. Oktober und des 1. November nicht spielte &#8211; Tanzverbot &#8211; Oh wie haben wir es gehasst!</p>
<p style="text-align: justify;">Der wahre Ursprung dieses Tages, vielmehr dieser Nacht  vom 31.Oktober auf den 1. November liegt im Jahreskreis und im Wissen der alten Kulturen darüber begraben. Samhain wurde dieser &#8220;Event&#8221; damals genannt und es war das keltische Silvester. Die Kelten hatten noch das Wissen &#8220;wie im kleinen so im großen&#8221; und sahen das Jahr als einen großen Tag mit Morgen, Mittag, Abend und Nacht an. Samhein stellte den Beginn der Jahresnacht da.</p>
<p style="text-align: justify;">Samhein symbolisierte innerhalb des Jahreskreises den Übergang vom alten ins neue Jahr, sie sahen diese Nacht als den Übergang vom Alten zu etwas Neuem an. Die Tür zur Anderswelt stand in dieser Nacht weit offen und stellte in den Augen der Kelten eine Art Niemansland dar, wo das Chaos vorherrschte und die Wesen aus den jenseitigen Welten die Menschenwelt mühelos besuchen konnten.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Bräuche und Rituale in dieser Nacht sind tausende von Jahren alt und es gab unterschiedliche aber ähnliche Bräuche bei den verschiedenen Kulturen. So gehen das Verkleiden und »Süßes oder Saures« auf die Druiden zurück.  Die Geister aus der Anderswelt wurden zu einem Festbankett gebeten, die Dorfbewohner verkleideten sich anlässlich dieses Festes und begleiteten die gruseligen Partygäste am Ende der Nacht sinnbildlich hinaus aus ihrem Dorf.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Die Namensdeutung</h4>
<p style="text-align: justify;">Für Samhain gibt es zwei Namensdeutungen. Das Wort als solches bedeutete einfach nur &#8220;Sommerende&#8221; (SAM-FIN), hatte aber als tiefere Bedeutung den Aspekt der Vereinigung, der Vermählung.  Der örtliche Herrscher betrachtete sich als direkt verantwortlich für die Fruchtbarkeit der Erde, des ihm anvertrauten Reiches und die Königin, mit der es sich vermählte, vereinigte war die Große Erdenmutter selbst. Diese heilige Hochzeit stand  symbolisch für die Befruchtung der Erde durch die Sonne im neuen Jahreskreis, damit wieder neues Leben daraus erwächst.</p>
<p style="text-align: justify;">Halloween ist eine Zusammenziehung von &#8220;All Hallows´Eve&#8221; (Tag vor Allerheiligen) und benennt die volkstümlichen Bräuche in der Nacht vor dem wichtigen Fest Allerheiligen und dem gleich darauf folgenden Fest Allerseelen, an dem die Katholiken ihrer Verstorbenen Ahnen gedachten. Diese Bräuche wurden ursprünglich in Irland zelebriert und die irischen Einwanderer in Amerika waren es auch, die diese Bräuche weiterhin pflegten und nach dorthin quasi exportierten.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Die Bedeutung des Sonnenzeichens im November</h4>
<p style="text-align: justify;">Die Sonne ist die entscheidende Kraft für alles Leben auf der Erde. Aus diesem Grund ist es auch wichtig zu erwähnen, dass die Sonne zu der Zeit von Samhain im Zeichen des Skorpions steht. Dieses Sternzeichen steht in direktem Zusammenhang mit Tod und Transformation und mit seinem giftigen Stachel, mit dem er sich und oft auch seine Umwelt, lähmt und schwächt. Skorpiongeborene machen es sich und ihrem Umfeld nicht unbedingt leicht, gleich bedeutend wie es die Natur den Menschen in der vor ihnen liegenden Jahreszeit nicht leicht macht &#8211; Kälte, Dunkelheit halten Einzug!</p>
<p style="text-align: justify;">Skorpion Geborene stehen im archetypischen Zusammenhang mit dem Magier, mit der grauen Eminenz in Hintergrund, mit dem Blut saugenden Vampir und der dunklen Macht. Aus diesem Grund haben Menschen mit diesem Sternzeichen auch einen besonderen Tiefgang, sie wollen an die Essenz, sie wollen der Welt ihre Geheimnisse entreißen und stehen für intensive Verbindungen im zwischenmenschlichen Bereich.</p>
<p style="text-align: justify;">Menschen mit Sternzeichen Skorpion haben auch das Thema Sexualität sehr ausgeprägt in ihrem &#8220;Lebensrucksackerl&#8221;. Es gibt ja den landläufigen Ausspruch &#8220;jeder Orgasmus ist ein kleiner Tod&#8221;, der in diesem Zusammenhang gleich nochmal eine andere Bedeutung bekommt. Tod und Transformation, für die das Sonnenzeichen Skorpion ja ebenfalls steht und die Sexualität bedeuten im tieferen Sinne Umwandlung in ein neues Leben, Zeugung neuen Lebens.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Skorpion-Energie hat also eine große Heilkraft. Sie steht zwingend dafür alles ins Reine zu bringen, in die Tiefe unserer Essenz zu gehen und sie steht für Wiedergeburt. An dieser November-Energie können wir alle teilhaben, nicht nur die Skorpion-Geborenen!</p>
<p style="text-align: justify;">
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