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	<title>Burn-out &#8211; Gedankenschatz</title>
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	<description>Bewusstseins- und Persönlichkeitsentwicklung</description>
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		<title>Urlaub</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Berchtold]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jul 2016 17:07:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
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					<description><![CDATA[Wahrscheinlich ist das Wort Urlaub für viele Menschen eines der Lieblingswörter, verbinden wir mit diesem Wort doch tolle Erlebnisse und die schönsten Wochen im Jahr. Die Wochen,  wo wir endlich den Alltag hinter uns lassen und ganz wir selbst sein dürfen. Trennen wir dieses Wort gemäß der deutschen Grammatikregel, dann wird schnell klar diese Erkenntnis versteckt]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wahrscheinlich ist das Wort Urlaub für viele Menschen eines der Lieblingswörter, verbinden wir mit diesem Wort doch tolle Erlebnisse und die schönsten Wochen im Jahr. Die Wochen,  wo wir endlich den Alltag hinter uns lassen und ganz wir selbst sein dürfen. Trennen wir dieses Wort gemäß der deutschen Grammatikregel, dann wird schnell klar diese Erkenntnis versteckt sich bereits im Wort selbst Ur-laub:  wir erlauben uns ursprünglich zu sein.</p>
<p style="color: #6a6a6a; text-align: justify;"><span id="more-344"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Genau aus dieser inneren Motivation heraus wählen wir auch unseren bevorzugten Urlaubsort und die Art und Weise, wie wir die schönsten Wochen des Jahres verbringen wollen aus. Urlaub am Meer, in den Bergen, in anderen Städten, mit Aktivität, ohne Aktivität, in der Wärme oder in kälteren Regionen, so wie es ein jeder gerne möchte. Bei der Urlaubsplanung darf so richtig alles nach unserem Geschmack sein!</p>
<h4>Urlaub planen</h4>
<p style="text-align: justify;">Die Urlaubsplanung kann auch eine Herausforderung sein, dann nämlich wenn zu zweit, oder gar mit der gesamten Familie verreist werden soll. Ich kenne ein befreundetes Ehepaar, die haben beschlossen nicht mehr zusammen Urlaub zu machen, weil es einfach so unterschiedliche Vorstellungen gibt, dass sie hier getrennte Wege gehen müssen. Einer der beiden könnte sonst in den schönsten Wochen des Jahres nicht ursprünglich, nicht er selbst sein und dafür ist der Urlaub ja gerade nicht gedacht, darüber sind sich die Beiden einig. Eine gute Lösung also, auch als Paar im Urlaub getrennte Wege zu gehen? Darüber denkt bestimmt auch jeder anders.</p>
<p style="text-align: justify;">Für die meisten Menschen sind es in der Regel maximal 3 zusammenhängende Wochen des oft lang herbei gesehnten Urlaubs. Die anderen Tage, die Resttage, die man als  Arbeitnehmer vertraglich zur Verfügung gestellt bekommt, werden für andere Freiräume zurück gehalten. Brückentage werden klug genutzt, oder andere Gelegenheiten ergeben sich für eine kleine Auszeit während des Arbeitsjahres.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine sorgfältige und den eigenen Anforderungen angemessene Urlaubsplanung ist entscheidend für den Erholungsfaktor. Jeder sollte darauf achten, dass er wirklich konform geht mit den Vorstellungen der anderen Reiseteilnehmer, sonst kann die schönste Zeit des Jahres schnell zu einer emotionalen Einbahnstraße werden.</p>
<h4>Das Hamsterrad verlassen</h4>
<p style="text-align: justify;">Die Verplanung dieser wertvollen Wochen funktioniert bei den meisten Menschen Jahr für Jahr ähnlich,  es gibt sogar Fälle, in denen jemand seine gesamte Urlaubszeit  gleich Anfang des Jahres festlegen muss. Die schönste Zeit des Jahres, in der man es sich erlauben darf ursprünglich zu sein, ist auf diese Weise genau eingetaktet. Für Spontanität und intuitives Handeln bleibt da wenig Platz, der Mensch bleibt auch in diesem Bereich ein Werkzeug des bestehenden Systems und das berühmte Hamsterrad dreht sich selbst bei der Urlaubsplanung weiter.</p>
<p style="text-align: justify;">Ähnliches passiert übrigens auch dann, wenn in den sozialen Netzwerken Posts gemacht werden, die den Montag als besonders schrecklichen Tag hinstellen, weil er den Wochenbeginn einläutet. Wir suggerieren uns dadurch, dass bereits am Sonntagabend das Glück in Grauen übergeht und wir erst mal auf Mittwoch hoffen sollen, dem Wochenteiler quasi, der uns dem nächsten Wochenende wieder näher bringt. Es ist besonderer Schwachsinn so mit seiner Lebenszeit umzugehen!</p>
<p style="text-align: justify;">…doch zurück zur schönsten Zeit des Jahres, zum Urlaub…</p>
<h4>der Kopf muss frei werden</h4>
<p style="text-align: justify;">Selbstverständlich werden wir tagtäglich mit vielen Schwachsinnigkeiten konfrontiert und man braucht schon eine hohe geistige Widerstandskraft, um diesen vorgegebenen Denksystemen nicht anheim zu fallen. <strong>„</strong>Wie viel Ur-laub brauche ich, um den Kopf wieder frei zu bekommen?“ Solche Fragen werden gerade jetzt, rund um die anstehende Urlaubszeit im Radio von sogenannten Experten geklärt.</p>
<p style="text-align: justify;">Aus welchem Grund wird wohl bei den Radiosendern nicht eher der Frage nachgegangen, wie ich den Kopf erst gar nicht voll bekomme mit all den geistlosen Inhalten unserer Zeit? Na, weil die Menschen beim näheren Nachdenken darüber wohl als erstes das Radio ausschalten würden!</p>
<p style="text-align: justify;">In Zeiten wie diesen ist es allerdings eine extreme Herausforderung sich den Kopf nicht vollzumachen mit den täglichen Horrormeldungen. Die aktuelle Lage ist ja sogar eng verknüpft mit der Wahl des Urlaubsortes. Einige Länder scheiden bei vielen Menschen dieser Tage, einfach schlicht weg aus.</p>
<p style="text-align: justify;">An der Stelle würde ich jedem raten, sich vor Urlaubsbeginn schon in eine Stimmung zu bringen, in der „der Kopf frei“ ist. Im Endeffekt entscheidet das  jeder Mensch selbst, wie er mit den Störfaktoren um sich herum umgeht. Nur haben wir weder in Schule noch im Elternhaus gelernt, wie das geht, den Kopf frei zu bekommen und vor allem, was uns das bringt hat uns niemand verraten. Es macht uns nämlich vor allem vor <a href="http://gedankenschatz.de/angst/?preview=true&amp;preview_id=1553&amp;preview_nonce=2146a89b95">mentalen Ängsten</a> frei. In unserer heutigen Zeit unbezahlbar.</p>
<h4>Im Hier und Jetzt</h4>
<p style="text-align: justify;">Konträr zu diesem gezielten und gewollten eintakten unser Lebenszeit, suggerieren uns Experten des aktuellen Zeitgeistes aber: <strong>„</strong>Lebe im Hier und Jetzt“ „Nur im Hier und Jetzt kann Neues entstehen“ „Das Hier und Jetzt ist der einzige Moment den es wirklich gibt“ – wie soll denn das ein normal funktionierender Mensch &#8211; und davon gibt es derzeit halt einfach noch die meisten &#8211; unter einen Hut bringen?</p>
<p style="text-align: justify;">An der Stelle rate ich, sich nicht zu sehr unter Druck setzen zu lassen, von solchen Aussagen. Was in den Büchern dieser Experten steht und was tatsächlich machbar und sinnvoll ist, sind zwei verschiedene Paar Schuhe.</p>
<p style="text-align: justify;">Damit ein gesundes Unterscheidungsvermögen in einem Menschen wachsen kann, was all diese Dinge betrifft, ist es wichtig zumindest schon mal geistig das Hamsterrad zu verlassen und die Zusammenhänge zu erkennen, die es uns nicht erlauben ursprünglich zu sein. Denn derjenige, der sich der Zusammenhänge bewusst wird und nach und nach darauf kommt, wer er wirklich ist, der wird automatisch ursprünglich werden. Und das wünschen sich viele aus tiefstem Herzen und zwar nicht nur einige wenige Wochen im Jahr, sondern als Dauerzustand. Das ist, wenn auch längerfristig gedacht, durch aus möglich,  es bedarf nur erstmal das Erkennen des IST-Zustandes und das geistige Verlassen des Hamsterrades. Dafür ist ein erholsamer Urlaub bestens geeignet!</p>
<p style="text-align: justify;">Vielleicht ist das Reiseziel ja noch nicht festgelegt oder man verbringt die Zeit ohnehin am heimischen Badesee. Es gibt jede Menge Dinge, die man im Urlaub verändern und umsetzen kann, egal wo man sich befindet. Auf die Erkenntnis kommt es an!</p>
<p style="text-align: justify;"><em>“Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!”</em> so ein Sprichwort von den Dakota-Indianern. Das tote Pferd ist gleichbedeutend mit dem System, dem wir alle anhaften und das uns fest im Griff hat und uns scheinbar nicht frei werden lässt. Jeder Weg beginnt jedoch mit dem ersten Schritt und der ist jetzt erstmal: URLAUB!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><em>Wenn man so ganz alleine im Walde steht, begreift man nur sehr schwer, wozu man in Büros und Kinos geht. </em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Und plötzlich will man alles das nicht mehr.</em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Erich Kästner</em></p>
<p style="color: #6a6a6a; text-align: justify;">
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		<title>Der Verstand</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Berchtold]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 May 2016 19:33:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Burn-out]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Verstand]]></category>
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					<description><![CDATA[quod mens videt vocat &#8211; Der Verstand sieht was er sehen will! Als sie soeben google news angeklickt haben, um zu schauen, was sich in der Welt so getan hat, welche Headline stand an erster Stelle? Sie wissen es nicht mehr? Das ist keine Seltenheit bei uns Menschen, es passiert jedem von uns mehrere Male]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>quod mens videt vocat &#8211; Der Verstand sieht was er sehen will!</p>
<p style="text-align: justify;">Als sie soeben google news angeklickt haben, um zu schauen, was sich in der Welt so getan hat, welche Headline stand an erster Stelle? Sie wissen es nicht mehr? Das ist keine Seltenheit bei uns Menschen, es passiert jedem von uns mehrere Male täglich. Man könnte also sagen, sie haben geschaut, ohne zu sehen! Dieses Phänomen nennt man wissenschaftlich Unaufmerksamkeitsblindheit und die auf dem Gebiet forschenden Experten sind sich einig; unsere visuelle Welt ist eine einzige grandiose Illusion.</p>
<p>Diese Verlautbarung über die Illusion gab es bei den Mayas schon…</p>
<p><span id="more-1548"></span></p>
<h4>Der Mechanismus</h4>
<p style="text-align: justify;">Die Geschichte der indianischen Völkerfamilie der Maya beginnt 3000 v. Chr. Zu den bekanntesten Relikten der Mayazeit gehören die prachtvollen Sakralbauten und der weltweit bekannte Maya Kalender, der in der Zeit um 2012 n. Chr. wieder in das Bewusstsein der Menschen geschoben wurde und für viele als esoterischer Hokuspokus gehalten wird.</p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Artikel geht es jedoch um einen anderen der Grundpfeiler im Wissen der Mayas, um die Illusion. Es handelt sich dabei um einen Mechanismus den man sich so vorstellen kann: „Gerade dachte ich den Tod meines Haustieres im letzten Jahr und jetzt bin ich so tieftraurig und könnte auf der Stelle losheulen.“ Der betroffene Mensch geht also davon aus, dass er aufgrund seiner Gedanken jetzt in dieser miesen Stimmung ist und genau das ist sie, die Illusion.</p>
<p style="text-align: justify;">Ist die Körperchemie (der Chemie-Cocktail entsteht im sogenannten Bauchhirn) dieses Menschen gerade so beschaffen, dass er in einer leichten bis mittleren Depression hängt und traurig ist, reagiert der Verstand blitzschnell (schneller als die Körperchemie von dem Betroffenen wahrgenommen wird) und bietet zu dem entsprechenden Gefühl ein Bild, einen Gedanken an. Dieser Mechanismus ist wahllos, d.h. der betroffene Mensch hätte in diesem Gefühlszustand auch an seine vor 20 Jahren verstorbene und sehr geliebte Großmutter denken und ebenfalls in Tränen ausbrechen können.</p>
<p style="text-align: justify;">Noch bevor der Mensch bemerkt, dass seine Körperchemie Traurigkeit „ausschüttet“, bewerkstelligt dieser Mechanismus also, dass Gedanken und Bilder im Kopf wahrgenommen und als Ursache der Traurigkeit angenommen werden. Das ist es, was die Mayas Illusion genannt haben! Unser Verstand ist die Illusion. Unser Verstand bläht sich auf und macht sich wichtig! Unser Verstand hat aber keine Autorität! Der Verstand wird auf eine goldene Empore gehoben und uns wird (von einschlägigen Forschern und Wissenschaftlern) weiß gemacht, dort gehöre er auch hin.</p>
<p>Das Denken ist nur die Begleitmusik zum eigentlichen Geschehen, das wussten schon die Mayas.</p>
<p>quod mens videt vocat &#8211; Der Verstand sieht was er sehen will!</p>
<h4>Das Denken</h4>
<p style="text-align: justify;">In der Antike zum Beispiel war das griechische Denken, dass die Welt ein großes Ordnungsgefüge ist. Ihr Denken bestand unter anderem aus der Frage nach dem Sein, aus der Frage im Bezug auf Alpha zu Omega, vom Werden und Vergehen und aus der Frage nach dem Bleibenden und dem Vergänglichen. Und das allgemein gültige, das Beständige hatte bei den Griechen der Antike und ihrem Denken immer Vorrang vor dem einzelnen Individuum.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist also zu jeder Geschichtsepoche viel gedacht worden, so wie es ausschaut. Für den persönlichen Entscheidungsfindungsprozess ist der Verstand und somit das Denken jedoch kein verlässlicher Parameter. Das wird die Zukunft auch zeigen, da bin ich mir relativ sicher.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit Ihrem Verstand können Sie sich beliebige Situationen ausdenken und vorstellen, stimmt´s? Es kommt ein wenig darauf an, wie viel Phantasie Sie sich trauen anzuwenden. Im Verstand kann alles herbei gezaubert werden und eine Zeitreisemaschine ist er auch gleich noch. Probieren Sie´s aus! Lassen Sie in Ihrem Verstand ein historisches Filmchen entstehen. Die Tempelritter im Kampf mit dem Klerus, um nur einen Vorschlag zu nennen. Oder ein Filmchen im Hier-und-Jetzt, stellen Sie sich vor, wie sie die Sporttasche packen und sich auf das Fahrrad schwingen, um ins Fitness Studio zu fahren. Alles ist möglich! Und ein Ausflug in die Zukunft, ebenfalls kein Problem für Ihren Verstand. Es werde wunderbare Bilder geliefert, wie es ausschauen wird, Ihr zukünftiges Häuschen am Waldrand in einer autarken Dorfgemeinschaft. Ach, wie lange haben Sie darauf gewartet! Und nun ist der Traum wahr…</p>
<p>Das Denken bringt keinerlei Gewissheit!</p>
<h4>Möglichkeiten des Verstandes</h4>
<p style="text-align: justify;">Viele spirituellen und esoterischen Lehren der Neuzeit propagieren, dass sich Gedanken manifestieren. Dem Verstand fehlt dazu allerdings die Kraft. Er hat andere Qualitäten. Er kann in Aktion treten, sobald der Menschen eine Entscheidung getroffen hat. Entscheidungen werden ausschließlich auf körperlicher Ebene getroffen. Zusammenfassend und an dieser Stelle erst einmal oberflächlich formuliert, müssen korrekte Entscheidungen aus dem Bauch heraus getroffen werden, wobei es an dieser Stelle auch noch Differenzierungen gibt. Dazu an anderer Stelle einmal mehr.</p>
<p style="text-align: justify;">Damit die Menschen nicht so häufig frustriert sind, wenn ihre Ideen, Konzepte und Vorstellungen nicht umgesetzt werden, kann ich diesen Weg der „Realitätsgestaltung“ nur wärmstens empfehlen; zuerst eine klare Entscheidung für etwas, auf der körperlichen Ebene treffen und dann dem Verstand seine Möglichkeiten ausleben lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Haben Sie sich beispielsweise für einen Umzug an einen bestimmten Ort entschieden, dann kann Ihr Verstand anfangen zu planen. Er kann die Termine in eine logische Reihenfolge bringen, die Details in Form von Kommunikation anderen Menschen mitteilen, er kann das neue Zuhause aufgrund der Abmessungen einteilen und Quellen für bestimmte Möbel recherchieren, das alles sollte er ausgiebig tun, denn der Verstand liebt es beschäftigt zu sein.</p>
<h4>Angst</h4>
<p style="text-align: justify;">Im Verstand wohnen auch die mentalen Sorgen von uns Menschen. Die Angst zum Beispiel, etwas nicht zu wissen, oder es nicht erklären zu können. Oft geht Kommunikation zwischen zwei Menschen schief und das hängt mit dieser mentalen Angst zusammen und bringt Probleme in Beziehungen. Sorgen darüber, für andere Menschen verwirrt zu wirken, weil etwas nicht klar kommuniziert werden kann führt dazu, dass wir unsere Ideen und unser Wissen nicht unter die Leute bringen können und das wiederum führt zur Frustration.</p>
<p style="text-align: justify;">Das alles kann Menschen dazu bringen, sich abzuschotten vor den Wirrnissen dieser Welt, weil ihnen diese Angst angst macht….</p>
<p>quod mens videt vocat &#8211; Der Verstand sieht was er sehen will!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Verstandesdenken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Berchtold]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2016 20:27:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Verstandesdenken ist das Denken des Alltags. Wir nehmen ständig alles Mögliche auf und denken darüber nach und unser Verstand bildet daraus eine Weltsicht oder irgendeine Theorie, die uns in dem Zusammenhang plausibel erscheint. Natürlich entstehen auf diese Weise die unterschiedlichsten Meinungen, Vorstellungen und Weltsichten bei uns Menschen. Jeder nach seiner Facon könnte man sagen. Die]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Verstandesdenken ist das Denken des Alltags. Wir nehmen ständig alles Mögliche auf und denken darüber nach und unser Verstand bildet daraus eine Weltsicht oder irgendeine Theorie, die uns in dem Zusammenhang plausibel erscheint. Natürlich entstehen auf diese Weise die unterschiedlichsten Meinungen, Vorstellungen und Weltsichten bei uns Menschen. Jeder nach seiner Facon könnte man sagen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Schlagzahl der Informationen die ein Mensch heutzutage täglich aufnimmt ist so enorm hoch, dass sich Laotse das seinerzeit nicht vorstellen hätte können.  <em>Gedanken schwächen den Geist</em> dieser Meinung war er vor 2600 Jahren aber schon. In diesem Zitat steckt viel Weisheit drin, die sich uns Menschen erst nach genauerem darüber nachdenken erschließt.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-1520"></span></p>
<h4>andere Zeiten – andere Gedanken</h4>
<p style="text-align: justify;">Der Mensch wird in seinem Denken konditioniert von den vorherrschenden Gedanken und Informationen der Zeitspanne in der er lebt. So gab es zum Beispiel vor gut 1000 Jahren mal den Minnegesang. Minne war die Verehrung von meist hochgestellten adeligen Damen, die der Minnesänger mit seinem ritualisierten Gesang auf diese Weise verehrte. Ab Mitte des 13. Jahrhunderts verschwand dieser Brauch und Menschen, die in den darauffolgenden Jahrhunderten in die mitteleuropäische Welt geboren wurden dachten nicht mit einem Gedanken während ihres gesamten Lebens an diesen Minnegesang, ihr Verstandesdenken war ein völlig anderes.</p>
<p style="text-align: justify;">Nehmen wir die Zeiten Goethes; obwohl die deutsche Dichtkunst und auch andere Dinge schon in Hochform waren in unserem deutschen Sprachraum, dachte kein Mensch über Hubschrauber nach. Wie auch, der erste flugfähige Hubschrauber hob erst 1907 dreißig Zentimeter vom Boden ab und blieb sage schreibe einige Sekunden in der Luft. Zu Zeiten Goethes waren also andere Gedanken und Informationen vorherrschend, die die Menschen konditioniert und beschäftigt haben, das Verstandesdenken war ein anderes als zu Zeiten der Minnesänger.</p>
<h4>definiertes denken</h4>
<p style="text-align: justify;">HumanDesign ist aus meiner Sicht das weltweit einzige System, dass das Malheur mit dem Denken und dem mentalen Dilemma, in dem sich viele Menschen befinden, schlüssig darlegt und eine Methode an die Hand gibt, wie man das ändern kann. Bei HumanDesign wird unterschieden zwischen einem definierten Verstandeszentrum und einem offenen Verstandeszentrum.</p>
<p style="text-align: justify;">Menschen mit einem definierten Verstandeszentrum betrachten die Dinge immer von ein und demselben Standpunkt aus. Es geht nicht anders, als festgelegt und folgerichtig zu denken, um persönlich auf die entsprechenden Ergebnisse zu kommen. Was nicht logisch erklärbar ist, kann nicht richtig sein. Das Verstandesdenken im Alltag wird bei einem Menschen mit definiertem Verstandeszentrum völlig anders sein, als bei jemanden mit einem offenen Zentrum. Es geht um Fakten um Nachvollziehbarkeit, um Folgerichtigkeit… nur kann es eben auch noch etwas anderes geben, eine andere Ebene des Begreifens, nur das wird der definierte Verstand als Unsinn und unbrauchbare Aussage abtun.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie sollte wohl ein Kunstwerk, ein Gemälde oder eine Skulptur in seiner gesamten Großartigkeit logisch erklärbar sein?</p>
<p style="text-align: justify;">Sollte es bei Ihnen, selbst wenn sie nachts im Bett liegen und eigentlich saumüde sind im Oberstübchen immer noch hoch hergehen und würden Sie sich am liebsten einen kalten Wickel um den Kopf binden, um endlich Abkühlung und Stille für Ihre Gedankenschleuder zu bekommen, dann kann es sein, dass Sie ein definiertes Verstandeszentrum haben.</p>
<h4>offenes denken</h4>
<p style="text-align: justify;">Zeigt die Körpergrafik von HumanDesign ein offenes Verstandeszentrum bei einem Menschen, dann sind die Gedanken, die Überlegungen, die Bewertungen und die Vergleiche, die mit diesem Zentrum im Zusammenhang stehen offen, diese Prozesse sind nicht festgelegt. Die Art des Denkens ist offen, nicht festgelegt. Die Inhalte, die Themen mit denen wir uns befassen sind jedoch konditioniert von unserem Umfeld. Denn richtig befassen und darüber nachdenken werden heute wohl die wenigsten Menschen sich mit Minnegesang oder mit der Frage, wie bringe ich einen Hubschrauber zum Fliegen. Diese Zeiten sind vorbei, wobei natürlich die Möglichkeit besteht mit seinen Gedanken dorthin zurück zu kehren und zum Beispiel eine Abhandlung über Minnegesang zu lesen oder sich im Internet über den ersten Hubschrauberflugversuch zu belustigen.  Für das Verstandesdenken im Alltag ist das allerdings völlig belanglos.</p>
<p style="text-align: justify;">Betrachten wir die Konditionierung wie Daten, die aus dem kollektiven Feld auf uns einströmen. Hat jemand ein offenes Verstandeszentrum und wird ihm dieser Vorgang bewusst, kann er natürlich den Datenstrom umleiten, die Daten ändern und dadurch letztendlich den Standpunkt und seine „Denkergebnisse“ neu betrachten. Mit einem offenen Verstandeszentrum ist denken nicht ein festgelegter Teil der Identität dieses Menschen.</p>
<h4>Gedankenschatz</h4>
<p style="text-align: justify;">Gedanken sind nicht dazu geeignet unsere persönlichen Entscheidungen im Leben zu leiten. Sie sind dazu geeignet unsere persönlich getroffenen Entscheidungen durch zu denken und zu strukturieren und dazu beizutragen diese Entscheidungen umzusetzen. Jemand trifft die Entscheidung ein Jahr im Ausland zu leben. Prima! Jetzt kommt der Verstand ins Spiel…</p>
<p style="text-align: justify;">Welche Vorkehrungen müssen getroffen werden? Braucht man ein Visum, um in dieses Land reisen zu können und wie lange ist es gültig? Wie findet man eine Wohnung und wie teuer ist Wohnraum? Auf welche landesüblichen Formalitäten muss ich mich einstellen? Wie sind meine finanziellen Mittel während dieser Zeit? In welcher Reihenfolge muss ich all diese Dinge klären? Es gibt hunderter solcher Aufgabe für den emsigen Verstand in die Wege zu leiten, mit Menschen zu sprechen, zu telefonieren, sich zu vernetzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Anderes Bespiel, ein Maler bekommt einen Auftrag zur Neugestaltung eines Wohnzimmers. Der Verstand des Malers jubelt, darf er doch wesentliches dazu beitragen, dass die Arbeit gelingt. Er ist behilflich beim Abmessen der Räumlichkeit, er betrachtet sich den Raum eingehend und holt sich die Einzelheiten vor das geistige Auge. Er entwirft schon mal ein Bild von der Veränderung, die hier vorgenommen werden soll. Farbe, Wandgestaltung und sogar eine Neuordnung der Möbel sieht der Verstand ganz deutlich vor sich, obwohl die Realität noch völlig anders ausschaut. Zu all dem ist unser Verstand im Stande, dafür ist unser Gedankenschatz zuständig, das liebt er, dort liegt seine Kernkompetenz.</p>
<p style="text-align: justify;">Treffen wir also Entscheidungen im Leben und beauftragen unseren Verstand mit seinem Verstandesdenken im Alltag dazu beizutragen, alles in die Wege zu leiten, vorzubereiten und zu strukturieren, stimmt die Reihenfolge. Wer allerdings glaubt, rein mental, aufgrund seiner Gedankenkraft sein Schicksal beeinflussen zu können, der irrt.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Mensch denkt und Gott lenkt oder</p>
<p style="text-align: justify;">»Aber der Mensch entwirft, und Zeus vollendet es anders.« (Homer, Illias)</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>10 Punkte für mehr Wahrnehmung</title>
		<link>https://gedankenschatz.de/wahrnehmung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Berchtold]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2015 15:00:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Burn-out]]></category>
		<category><![CDATA[positive Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Unterbewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>
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					<description><![CDATA[Wahrnehmung ist die Grundlage jeden Handelns. Nimmt ein Mensch wahr, dass für ihn etwas nicht mehr passt, das eine Situation für ihn nicht mehr stimmig ist, beginnt er mit Veränderung. Bei vielen Menschen muss der Leidensdruck zwar ziemlich hoch sein, damit sich etwas verändern darf, aber egal wann es dazu kommt, Grundlage ist immer die]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wahrnehmung ist die Grundlage jeden Handelns. Nimmt ein Mensch wahr, dass für ihn etwas nicht mehr passt, das eine Situation für ihn nicht mehr stimmig ist, beginnt er mit Veränderung. Bei vielen Menschen muss der Leidensdruck zwar ziemlich hoch sein, damit sich etwas verändern darf, aber egal wann es dazu kommt, Grundlage ist immer die individuelle Wahrnehmung eines Menschen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-987"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Aus diesem Grund ist das derzeitige System auf der Welt auch so aufgebaut, dass die Wahrnehmung der Menschen entsprechend unterdrückt bzw. gesteuert wird. Je weniger die Menschen wahrnehmen, umso besser für die meisten &#8220;Branchen&#8221;,  damit lässt sich viel Geld verdienen, ist die Wahrnehmung doch Grundlage jeden Handelns. Nimmt ein Mensch wahr, dass für ihn etwas nicht mehr passt, das eine Situation für ihn nicht mehr stimmig ist, beginnt er mit Hinterfragen und daraus entsteht Veränderung.</p>
<p style="text-align: justify;">Je mehr Menschen jedoch, mit sehr eingeschränkter Wahrnehmung ihr Leben, ihren Alltag gestalten, umso besser gedeihen und verdienen die &#8220;Branchen&#8221;, denen es im Kern der Sache nicht um das Wohlergehen der Menschen geht.</p>
<p style="text-align: justify;">Folgende 10 Punkte sollte man/frau sich bewusst machen, damit sich die eigene Wahrnehmung erweitern kann. Durch die Erweiterung der Wahrnehmung, wird ein Mensch ein Stück weit frei. Frei für echte Veränderungen, frei von falschen Vorstellungen, die aufgrund von fehlender oder umgelenkter Wahrnehmung entstanden sind.</p>
<h4>Wahrnehmung 1: Psychologie der Massen</h4>
<p style="text-align: justify;">Besonders in den letzten Jahrzehnten entstand eine große Schlucht zwischen dem Wissen, welches dem Otto-Normalverbraucher zugeführt wird und dem, welches für eine erlesene Elite reserviert ist. Otto-Normalverbraucher fühlt sich allerdings besser informiert, als je zuvor. Für ihn ist das vermeintliche Wissen, dass u.a. über das Internet in Sekundenschnelle für ihn abrufbar ist, eine Errungenschaft von der er denkt es sei das absolute Novum der herrlichen Zeit in der wir leben. Echtes Wissen, speziell im Bereich der Neurobiologie, der angewandten Psychologie sowie der Physik und Chemie bleibt allerdings nur einigen, wenigen handverlesenen Personen vorbehalten. Dieser handverlesene Personenkreis schafft es auch einen Menschen besser kennen zu lernen, als er selbst sich kennt.</p>
<h4>Wahrnehmung 2: Schlechtes Gewissen</h4>
<p style="text-align: justify;">Die Gesellschaft soll denken, dass sie aufgrund von zu wenig Bemühung und Einsatzbereitschaft die Schuld tragen an dem Elend in der Welt. Dem braven Bürger wird suggeriert, er sei an allem Übel schuld. Das wiederum löst bei dem braven Bürger oft Depressionen, Schuldgefühl und Selbstwertverlust aus, eine Handlungs-Blockade entsteht. Kein weiteres Handeln also, „man kann ja eh nichts ändern“!</p>
<h4>Wahrnehmung 3: Das ist normal</h4>
<p style="text-align: justify;">Besonders wichtig ist es, dass eine große Masse von Menschen denkt: das, was geschieht sei normal. Die Jugend wird halt immer dümmer, vulgärer und ungebildeter. In Afrika die Menschen müssen ja Probleme haben, wenn sie sich so gerne vermehren. Eine Umweltabgabe muss ja kommen, wenn so viel Dreck in die Luft geschleudert wird. Elektrosmog muss es nun mal geben, wenn wir auf technische Neuerungen nicht verzichten wollen. Die Liste kann beliebig verlängert werden – das ist doch völlig normal.</p>
<h4>Wahrnehmung 4: Unverständnis hochhalten</h4>
<p style="text-align: justify;">Die Masse soll darin gehindert werden, die im Hintergrund laufenden Methoden und Kontrolltechniken zu erkennen. Es ist aus diesem Grund wichtig, dauerhaft die Unterschicht einer Gesellschaft auszubauen. Je mehr Familien in finanziell schwachen Strukturen leben, desto weniger können sie in Bildung der Kinder investieren bzw. desto weniger legen sie darauf wert. Sie erkennen obendrein auch die Wichtigkeit von Bildung nicht und so wird sichergestellt, dass zukünftig  immer mehr Menschen, immer weniger akademische Bildung haben, davon verstehen oder sie gar interpretieren könnten.</p>
<h4>Wahrnehmung 5: Problem – Lösung eine Quelle</h4>
<p style="text-align: justify;">Verbreite Gewalt, entfache blutige Auseinandersetzungen, inszeniere Terroranschläge! Dadurch wird sichergestellt, dass die Menschen Rechtsnormen und Gesetze, auch wenn sie auf Kosten der eigenen Freiheit gehen, akzeptieren. Auch Wirtschaftskrisen eignen sich hervorragend für diese Problem-Reaktion-Lösung – erst die Krise ankurbeln und dann radikale Beschneidungen deswegen einführen. Den Gürtel müssen wir Menschen halt dann enger schnallen – so einfach geht´s!</p>
<h4>Wahrnehmung 6: Salamitaktik</h4>
<p style="text-align: justify;">Schrittweises einführen von Unmöglichkeiten. Jedes Jahr etwas mehr und niemand wird sich massiv daran stören. So wie der Frosch, der in einem Gefäß, gefüllt mit Wasser sitzt. Das Wasser wird stufenweise erwärmt, er macht die einzelnen Schritte in einem hohen Maße mit, bis das Wasser schon ziemlich heiß ist, erst dann versucht er zu entkommen. Schmeißt man den Frosch aber in ein Gefäß mit heißem Wasser hinein, stirbt er.</p>
<h4>Wahrnehmung 7: Licht am Ende des Tunnels</h4>
<p style="text-align: justify;">Die Menschen haben die naive Tendenz, negative Veränderungen mit „alles wird gut“ zu umschreiben. Aus diesem Grund werden entsprechende Änderungen, die in der Zukunft getätigt werden sollen, erst einmal vorgestellt, damit sie nach und nach in das Bewusstsein einer Gesellschaft eindringen können. Die Menschen haben dann Zeit, sich dieser Änderungen bewusst zu werden und sie aus der Haltung der Resignation heraus zu akzeptieren.</p>
<h4>Wahrnehmung 8: Am Anfang war das Wort</h4>
<p style="text-align: justify;">Sprich in einfachen Worten zum Volk! Wiederhole die gleichen Worte immer wieder – nichts wirkt besser als die Suggestion. Die Suggestion wird zur Wahrheit des Einzelnen. Manipuliere die Worte, verwende Argumente, die dein Gegenüber nicht schnell genug nachvollziehen kann, bringe einfache Beispiele (sie müssen keinerlei Wahrheitsgehalt haben) und lege dir einen beruhigenden, gönnerhaften Ton zu. Verwende auch viele Kunstworte, Fremdwörter und mische das alles wild durcheinander bis niemand es mehr zuordnen kann. Die geistige Vernebelung deines Gegenübers ist dir sicher!</p>
<h4>Wahrnehmung 9: Brot und Spiele</h4>
<p style="text-align: justify;">Diese Taktik stammt bereits aus dem Alten Rom. Sie wird in den letzten Jahren besonders gut sichtbar.  Nur noch nicht von allen! Fußball ist omnipräsent und immer neue Stars und Sternchen werden in riesengroßen Hallen für die auf Ablenkung gierige Masse bereit gestellt. Berieselung und unwichtige Angelegenheiten in den öffentlichen Vordergrund zu rücken ist das Schlüsselelement, in Sachen Manipulation der Masse. Die allgemeine Aufmerksamkeit wird auf ein unwesentliches Ereignis gelenkt und befeuert dadurch die sogenannte öffentliche Meinung. Den tatsächlichen Problemen wird der Rücken gekehrt – das Leben ist schön!</p>
<h4>Wahrnehmung 10: Emotionen wecken</h4>
<p style="text-align: justify;">Um die rationale Analyse, zu der ein gesunder, geistig einigermaßen fitter Mensch in der Lage ist, auszuschalten, werden emotionale Aspekte angetriggert. Eine emotionale Rede oder eine vermeintlich emotionale Ehrlichkeit einer höher gestellten Persönlichkeit ist psychologisch durch nichts zu ersetzen. Der Verstand schaltet komplett ab, Tür und Tor zum Unterbewusstsein werden geöffnet. Neue Ideologien und Ängste können so gezielt platziert werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Sollten Sie also Interesse daran haben, Ihre Wahrnehmung zu erweitern, um positive Veränderungen in Ihrem Leben durch zu führen, sind diese aufgezählten Punkte wichtig zu erkennen für Sie.</p>
<p><em>Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben. </em><em>Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten… (H.Hesse)</em></p>
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		<title>Hand auf´s Herz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Berchtold]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Aug 2015 12:39:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Burn-out]]></category>
		<category><![CDATA[Herz]]></category>
		<category><![CDATA[Herzenswunsch]]></category>
		<category><![CDATA[Herzinfarkt]]></category>
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					<description><![CDATA[Mal ganz ehrlich, wer braucht schon „namhafte Wissenschaftler“ wenn es um Herzensangelegenheiten geht. Viele Menschen sind nur so obrigkeitshörig, dass alles was „namhafte Wissenschaftler“ zum Besten geben, als die Wahrheit erachtet wird. Auch in Herzensangelegenheiten! „Namhafte Wissenschaftler“ vermitteln Zahlen, Daten, Fakten die womöglich beweisbar sind,  etwas anderes, viel subtileres, eine Art zeitlos existierende Weisheit, können die]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="color: #6a6a6a; text-align: justify;">Mal ganz ehrlich, wer braucht schon „namhafte Wissenschaftler“ wenn es um Herzensangelegenheiten geht. Viele Menschen sind nur so obrigkeitshörig, dass alles was „namhafte Wissenschaftler“ zum Besten geben, als die Wahrheit erachtet wird. Auch in Herzensangelegenheiten!</p>
<p style="color: #6a6a6a; text-align: justify;">„Namhafte Wissenschaftler“ vermitteln Zahlen, Daten, Fakten die womöglich beweisbar sind,  etwas anderes, viel subtileres, eine Art zeitlos existierende Weisheit, können die Menschen oft schwer annehmen, weil sie nicht in der Lage sind Weisheit zu erfassen.  Das hat zur Folge, dass kein anderes Lebewesen so sehr gegen seine eigene Natur verstößt wie der Mensch.</p>
<p style="color: #6a6a6a;"><span id="more-146"></span></p>
<h4 style="color: #6a6a6a;">ZDF &#8211; Zahlen, Daten, Fakten</h4>
<p style="color: #6a6a6a;"> Die Pumpleistung des Herzens:  70 mal/ Minute &#8212;- 4.200 mal/ Stunde &#8212;- 100.800 mal/ Tag  &#8212;-  37 Millionen mal/ Jahr  &#8212;- 2,9 Milliarden mal/ Leben   =  210 Millionen Liter Blut. Das Herz gehört zu den ersten angelegten Organe während der Embryonalentwicklung, dieses Ereignis wird als sogenannter springender Punkt bezeichnet.</p>
<p style="color: #6a6a6a;">Zahlen zur Herzinfarkt-Sterblichkeit aus dem Jahr 2012 aufgeteilt nach einzelnen Bundesländer: in Schleswig-Holstein (46 pro 100.000 Einwohner), Hessen (54) und Berlin (56) am niedrigsten ist, ist sie in Brandenburg (105), Sachsen-Anhalt (103) und Sachsen (94) am höchsten. Deutliche Unterschiede zwischen den Bundesländern gibt es auch bei der Erkrankungs-Häufigkeit. So lag etwa 2012 die Zahl der Herzinfarkte pro 100.000 Einwohner in Berlin (234), Bayern (240) oder Baden-Württemberg (243) deutlich unter dem Bundesschnitt von 276. Die höchsten Werte wiesen hier Bremen (387), Sachsen-Anhalt (355) und das Saarland (347) auf.</p>
<h4 style="color: #6a6a6a;">Die Weisheit des Herzens</h4>
<p style="color: #6a6a6a; text-align: justify;">Bei dem einem Menschen das Herz viele, viele Jahrzehnte lang und bei einem anderen macht es schon nach 40 oder 50 Jahren schlapp. Also an den Daten der „namhaften Wissenschaftler“ kann es wohl kaum liegen, sonst wäre ja die Lebensdauer aufgrund dieser Angaben  standardmäßig ermittelbar.</p>
<p style="color: #6a6a6a;">Es gibt da eine <em>Sache</em>, die uns allen bekannt ist und die seit Jahrhunderten in allen möglichen Konstellationen mit dem Herzen in Verbindung steht. Schriftsteller und Künstler vieler Epochen, sowie die Filmindustrie der letzten 100 Jahre nährt sich daraus – diese <em>Sache</em> ist die Liebe!</p>
<p style="color: #6a6a6a; text-align: justify;">An was merken Sie, dass Sie Ihren Partner lieben? Sollten Sie keinen haben, stellen Sie sich die gleiche Frage im Zusammenhang mit Ihren Kindern – ansonsten funktioniert die Frage auch wunderbar mit allem anderen, das Sie glauben zu lieben.</p>
<p style="color: #6a6a6a; text-align: justify;">Es werden in diesem Zusammenhang mit Sicherheit keine messbaren und beweisbaren Daten heraus kommen, die einer wissenschaftlichen Beweisführung standhalten könnten. Außerdem müssen Messungen, die einer wissenschaftlichen Beweisführung dienen, wiederholbar sein. Ein wichtiger Punkt, der auf diese Weise nicht so einfach zu erfüllen ist.</p>
<p style="color: #6a6a6a; text-align: justify;">In der Weisheitslehre steht das Herz für Willensstärke und Wünsche. Es ist das Zentrum, wo sich Willenskraft und Ego die Waage halten und mit einem gewissen Konkurrenzgeist ausgestattet ist. Dieser Motor im Herzzentrum treibt uns an, egal ob es um beruflichen Erfolg oder um die Erfüllung von privaten Herzenswünschen ist. Der Mensch hat einen natürlich eingebauten Drang danach Freiheit zu erreichen und die Energie aus dem Herzzentrum stellt die Willenskraft dazu zur Verfügung. Diese Willenskraft kann sich auf zwei verschiedene Arten ausdrücken, einmal im Sinne des Gemeinwohls zu handeln und dort das Streben nach Freiheit zu unterstützen, oder sie kann rein eigennützig für egoistische Zwecke genutzt werden.</p>
<p style="color: #6a6a6a; text-align: justify;">Genau das ist die Gradwanderung und Herausforderung für uns Menschen, werden nämlich auch sämtliche Geldangelegenheiten durch das Herzzentrum verarbeitet. Im Herzen wird gefiltert, zwischen materiellen und ideellen Wünschen, es werden unsere Wertigkeiten gegenübergestellt, die Werte im Leben gegen die Werte die mit Geld zu tun haben. Geld ist ebenfalls eine Energieform und ist mit dem Herzzentrum eng verbunden. Geldverdienen fängt also nicht im Kopf an, wie viele vielleicht glauben! Hier wohnt als egobetonter Wert die Macht, das Prestige und eben das Geld, wie bereis erwähnt als Gegenspieler zu Handlungen aus dem Herzen heraus zum Wohl des großen Ganzen.</p>
<h4 style="color: #6a6a6a; text-align: justify;">Der Herztod</h4>
<p style="color: #6a6a6a; text-align: justify;">Anatomisch ist dieses energetische Herzzentrum mit dem physischen Herzen verbunden, das ist klar. Und wenn man sich das Dilemma vor Augen führt, indem der Mensch steckt mit seiner Willenskraft, die aus dem Herzen strömt, dann ist es kein Wunder, dass die häufigsten Krankheiten Herzkrankheiten sind und der Herztod ganz oben auf der Liste der Todesursachen steht.</p>
<p style="color: #6a6a6a; text-align: justify;">Gerät der Mensch unter großen Druck &#8220;reich zu werden&#8221; &#8220;Ziele zu erreichen&#8221; &#8220;Dinge anpacken zu müssen&#8221; kann es zu Krankheiten im Herzen, aber auch in den Verdauungsorganen, im Magen oder in der Gallenblase kommen.  Diese Organe stehen energetisch mit dem Herzen in Verbindung.  Wird das Tauziehen, das im Herzzentrum stattfindet zwischen Allgemeinwohl und Ego nicht erkannt und nicht gelebt, ist der Herztod eine wahrscheinliche Todesursache.</p>
<h4 style="color: #6a6a6a; text-align: justify;">Die Liebe</h4>
<p style="color: #6a6a6a; text-align: justify;">Unser Herz ist  fest mit dem Begriff der Liebe  verbunden, das weiß doch jedes Kind. Und jetzt kennen wir den Grund! Aus dem Herzen heraus zu handeln sollte in Übereinstimmung mit dem Wohl des großen Ganzen sein, das wird Liebe genannt. Nicht Liebe, wie der Begriff überstrapaziert überall dort eingesetzt wird, wo er nichts zu suchen hat, sondern im Sinne der bedingungslosen Lieben, die im gelebtem Alltag als Weisheit daher kommt.</p>
<p style="color: #6a6a6a; text-align: justify;"><span style="color: #ff0000;"><strong>Liebe</strong></span> hat nichts mit einem starken Verlangen zu tun, etwas oder jemanden zu besitzen, um sich selbst besser zu fühlen. <span style="color: #ff0000;"><strong>Liebe</strong></span> soll frei und bedingungslos den eigenen Lebensumständen gegenüber sein. <strong><span style="color: #ff0000;">Liebe</span> </strong>ist selbstbewusst, positiv und ehrlich mit anderen zu interagieren und die Umstände, die sich daraus ergeben bedingungslos anzunehmen.</p>
<p style="color: #6a6a6a; text-align: justify;">Für eine gesunde liebevolle Partnerschaft, egal auf welcher Ebene, für einen liebevollen und achtsamen Umgang mit der Natur und den Tieren und für eine harmonische Entwicklung für alles, was wir als Herzenswünsche in uns tragen.</p>
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		<title>Burnout eines jungen Mannes</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Berchtold]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2015 12:35:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Burn-out]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[freisein]]></category>
		<category><![CDATA[Hamsterrad]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie ich auf Enrico gekommen bin, weiß ich gar nicht mehr so genau. In den Weiten der virtuellen Welt war er nach einem spontanen &#8220;Klick&#8221; auf einmal in meiner Welt. Ich las seine Blog-Beiträge und war damit mitten drin in seiner Welt. Spontan schrieb ich ihn an; Burnout ist auch eines meiner Themen, Burnout ist]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wie ich auf Enrico gekommen bin, weiß ich gar nicht mehr so genau. In den Weiten der virtuellen Welt war er nach einem spontanen &#8220;Klick&#8221; auf einmal in meiner Welt. Ich las seine Blog-Beiträge und war damit mitten drin in seiner Welt. Spontan schrieb ich ihn an; Burnout ist auch eines meiner Themen, Burnout ist hochaktuell und Burnout wird noch ganz andere Sphären erreichen, werden die Symptome weiterhin nur verdrängt, gedeckelt und nicht einer Lösung zugeführt.</p>
<p>Wer will schon sein Leben lang die Aufgaben ausführen, die sich andere haben einfallen lassen?</p>
<p>Lesen Sie selbst, wie es Enrico mit dieser Einsicht ergeht&#8230;</p>
<p><span id="more-1332"></span></p>
<p><strong>DER ANFANG VOM ENDE</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wenn ich mich so zurück erinnere, arbeite ich seit meinem 18. Lebensjahr immer in Jobs mit verantwortungsvollen Positionen. Meine Bundesheerzeit rechne ich hier auch bereits dazu, da ich als Schreiber im Büro bereits viele Bereiche über hatte, die meine vollste Energie erforderten. Sicher, es war der Präsenzdienst wie man ihn in Österreich nennt, und viele schieben hier ihren Lenz. Aber wenn ich mich an damals erinnere, fällt mir auf, dass ich mich schon mit 17 immer um alles kümmern wollte, keine Fehler passieren durften, besonders mir nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Vielleicht war das auch der Grund, dass ich mich ohne Weiteres für weitere 3 Monate verpflichten habe können. Zur zeitlichen Überbrückung bis ich meinen Tonstudiokurs beginnen konnte, kam mir das gerade recht, arbeitete aber auch oft bis nach 18 Uhr für den Dienstführenden. Man gedenke, Dienstbeginn beim Bundesheer ist 07.30 Uhr mit einer Stunde Mittagspause. Ich schrieb Befehle, Dienstpläne, Anweisungen, plante div. Einsätze mit und war immer für alles bereit zu erledigen.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach meinem Tonstudiokurs ging es von Wien wieder zurück in meine Heimatstadt Linz und war prompt wieder in einem Büro. Steckte mir im Bereich der Veranstaltungsorganisation noch höhere Ziele und hing oft weitere Stunden dran als beim Dienst im Bundesheer. 2 Uhr morgens konnte es da locker werden. Sicher, es machte Spaß, es war meine Musik und hier gibt man in jungen Jahren oft lieber seine Energie her, als mit über 30 in einem Job der einen nicht gefällt.</p>
<p style="text-align: justify;">So ging es in jedem meiner Jobs weiter. Nur 3 Monate in meinem Leben hatte ich einen Job, wo ich nur am Fließband saß und stupid tagelang das Gleiche machte. Machte sicher keinen Spaß, aber wenn ich jetzt zurück denke, ohne Verantwortung. Ohne einem Zeitdruck im Nacken, ohne einem Konzern der von oben herab nur fordert und ohne diversen grantigen Kunden die einem das Leben wirklich schwer machen können.</p>
<p><strong>WOCHENENDE</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Seit vielen Jahren sehne ich mich bereits am Dienstag nach dem Wochenende. Nach 1-2 Tagen voller Freiheit und Privatleben. Wer kennt es nicht auch, das Gefühl am Donnerstag oder Freitag wenn sich die berühmten 2 Tage nähern – endlich Weekend!?</p>
<p style="text-align: justify;">Die ständige Sehnsucht nach dem Wochenende ist der selbe ewige Trott dem wir uns ungewollt hingeben, wie das ungewollte Dasein für andere in einem Dienstleistungsjob.</p>
<p style="text-align: justify;">Sicher kann ein Job mit Kundenbetreuung schön und aufregend sein, aber wenn man 80% nur deren schlechte Laune spüren darf und das täglich, dann ist diese Sehnsucht nach diesem Wochenende immer größer und verständlicher.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich denke das kennen wohl viele. Genau deswegen sollte man erstens das “verdiente” Wochenende in vollen Zügen genießen und die Jobwelt, Jobwelt sein lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber was heisst das: verdiente Wochenende? Ist das die Goodwill-Aktion unseres ewigen Hamsterrads? Ein kleines Zuckerl: “jetzt warst aber brav, bekommst 2 Tage geschenkt”! So als befinde man sich im Gefängnis und man bekommt 2 Tage Freigang.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber vielen, und so gehts auch mir, spüren bereits am Sonntag Morgen diesen wiederkehrenden Druck im Nacken: Morgen ist wieder Montag. Aber was heißt das? Entweder man ist nicht glücklich im Job und sollte sich etwas anderes suchen (oft leichter gesagt als getan), oder der Drang des FREISEIN wächst von Wochenende zu Wochenende.</p>
<p><strong>GUMMIBAND</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wie auf meinem Blog bereits beschrieben, stecke ich in einem Kreislauf fest, wie wohl vielleicht jeder von uns. Tag ein, Tag aus der selbe Trott. Von den 24 Stunden des Tages gehören einem selbst weniger als 4 Stunden (Die Nachtruhe rechne ich hier mal nicht mit). Vor Allem nicht, wenn man nachts erwacht und vor lauter Gedanken an den täglichen Arbeitstrott und Dinge die einen beschäftigen nicht mehr schlafen lässt. Die restlichen 20 oder weniger als 20 Stunden unseres täglichen, kostbaren Lebens verschenke ich. Diese wiederkehrende</p>
<p style="text-align: justify;">Wiederholung raubt mir oft meine Lebensenergie und zieht nicht nur an den Nerven, sondern zerrt auch an meiner Gesundheit und der Stimmung, und oft spiegelt es sich im Umgang mit Anderen wider.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Gummiband unseres Lebens spannt und entspannt sich natürlich, oft gibt es sehr gute, abermals sehr schlechte Situationen mit denen wir klar kommen müssen. Ich selbst bin immer schon eher derjenige gewesen, der sich von schlechteren Situationen hat leiten lassen, anstatt mal STOP zu sagen um etwas zu ändern. Mache ich so weiter wie bisher &#8211; überdehne ich dieses Gummiband und es reisst.</p>
<p style="text-align: justify;">Deswegen ist es nun an der Zeit, Dinge zu ändern, bevor ich irgendwann im hohen Alter im Sterbebett liege und auf so ein Leben zurück blicke. Ich will nicht sagen müssen, ach hätte ich vieles anders gemacht, ach hätte ich mich mehr von diesem Trott, von diesem Hamsterrad wegzerren lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich will, und keine Waschtrommel des Lebens die sich immer gleich dreht kann das ändern, sagen können, dass ich alles mögliche versucht habe, dass es mir besser&#8230;..GUT erging!</p>
<p style="text-align: justify;">Dieser Drang nach draußen, den ich beim Laufsport, beim Bergwandern oder auch beim Reisen spüre, ist diese Wegzerrung welche ich von Tag und Tag mehr in mir spüre. Wie ein Ruf der Wildnis, der immer lauter wird und alles um mich verstummen lässt. Bücher wie &#8220;Into the Wild&#8221; zeigten mir, dass es auch noch ein anderes Leben da draußen geben kann. Chris, der sich selbst Alex Supertramp nannte, schlug zwar einen etwas sehr krassen Weg ein wie ich finde, aber er war damals schon der Zeit voraus &#8211; allen materiellen Gütern „lebe wohl“ zu sagen (sicher, es gab da noch diesen Franz von Assisi, aber lassen wir mal die Religion beiseite).</p>
<p style="text-align: justify;">Diese &#8220;Geiz ist Geil&#8221;-Gesellschaft in der wir leben, uns immer von diversen Werbungen zu bombardieren lassen, kann auf Dauer nicht gut gehen. Wie jedes Jahr ein neues Smartphone; immer etwas kaufen zu müssen um sich etwa ein kleines Stück Glück oder Genugtuung zu ergattern, ist wie eine Sucht der ich einfach nicht mehr nachgehen will und kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Es zerrt mich weg von dieser Konsumwelt und vor allem den Menschen die noch grantiger werden, wenn ihre Sucht nicht gestillt wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Welt geht unter, wenn der Fernseher ausfällt, wenn das Smartphone nicht das macht was es soll, wenn gekaufte Dinge nicht so sind wie es die Werbung suggestiert, etc. Braucht man das? Warum lässt man sich so leiten und verleiten? Oder braucht der Mensch immer etwas was er anbeten kann? Sei es ein neues Auto, das neue iPhone/Android, die neue Smartwatch&#8230;.</p>
<p style="text-align: justify;">Letztens erzählte mir jemand, er hätte alle Samsung Galaxy S Modelle bis zum letzten S6 Edge. Jedes Jahr ein neues gekauft? Weil das Vorgängermodell defekt sei, fragte ich? Nein, weil es ein neues gab. Ja und kann das neue mehr als das andere?&#8230;.Nein, aber&#8230;.</p>
<p><em>Das Neue ist immer besser.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ich brauche das nicht mehr. Ich brauche mehr vom Leben, mehr Freiheit, mehr Ich und weniger Druck von anderen oder von einer Welt die einem vorschreibt wie man sein soll und wie man sich zu verhalten hat. Diese Wegzerrung von diesem Hamsterrad, dem ewigen Trott Tag ein, Tag aus will ich hier manifestieren, dass es auch andere Möglichkeiten und weitaus schönere Dinge im Leben gibt, als sich von Dingen und Menschen vorschreiben zu lassen wie sich die Welt zu drehen hat.</p>
<p><strong>AUSMISTEN</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Was sich so alles ansammelt im Leben ist schon wirklich erstaunlich. Kistenweise Elektronikzeugs, eine Menge an Ordner aus meiner EDV Zeit also Microsoft-Techniker und anderen Krimskrams aus vergangenen Tagen. Von diversen VIP Bändern aus meiner DJ Zeit oder einer Unmenge an CD´s die doch schon längst ins iTunes gerippt wurden. Zu oft nahm ich mir es vor, endlich mal mein Leben zu ordnen bzw. was sich rundherum angesammelt hat und nicht mehr benötigt wird los zu werden, aber wie so oft findet man immer eine Ausrede. Keine Zeit, es freut einen nicht, und wenn man mal kurz davor steht: &#8230;man könnte dies und jenes ja noch gebrauchen.</p>
<p style="text-align: justify;">An einem Wochenende wurde es aber nun Zeit und ich konnte mich nicht nur von vielen, sondern von fast allen Dingen die seit Jahren nur rumstanden trennen. Ist es, weil ich in mir eine Lebensveränderung spüre die in mir hochsteigt, oder weil es doch alter Müll ist? Ich weiß es nicht. Vielleicht etwas von beiden.</p>
<p style="text-align: justify;">Etwas mehr Genügsamkeit im Leben schadet echt nicht, denn nur so lernt man die Dinge die man wirklich braucht zu schätzen und tauscht sie nicht gleich wieder gegen etwas neues ein, nur um zB. dem Kaufrausch nach zu gehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Ballast ist nun weg, und das Anhängsel einer lang vergangen Epoche meines Lebens hab ich nun verabschiedet und hat Platz für neues geschaffen. Somit war es nicht nur ein Ausmisten von alten gesammelten Dingen, sondern auch ein emotionales Aufräumen.</p>
<p style="text-align: justify;">Es kleines Stück Freiheit tat sich auf und das tat gut &#8211; sehr sogar!</p>
<p><strong>BURNOUT &#8211; ICH?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Montag Morgen war es soweit. Die letzte Nacht habe ich kaum geschlafen, und falls ich mal eingeschlafen bin, träumte ich wieder vom Arbeitsalltag, vom Druck alles erledigen zu müssen, etc. Immer wieder bin ich aufgewacht und gegen 06 Uhr war es dann vorbei mit einer gewünschten erholsamen Nacht. Der Wecker klingelte. So kann es nicht mehr weitergehen, dachte ich mir, stand auf und da war es wieder: Mir war schwindlig, antriebslos und übel. Ich muss zum Arzt.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine halbe Stunde zu früh dran, wurde ich von den Sprechstundendamen wieder weggeschickt und holte mir erstmal einen Cafe togo. Und dabei fühlte ich mich so elend und hätte auf der Stelle losheulen können. Der Aspekt, noch warten zu müssen und wieder von jemand anderen weggeschickt zu werden bzw. bestimmt zu werden, war mir dann zuviel.</p>
<p style="text-align: justify;">Zum Glück war ich dann der erste Patient und wurde gleich um halb acht Uhr Morgens von meiner Hausärztin empfangen. Seit Wochen bin ich früh Morgens unausgeschlafen, tagsüber antriebslos und spät Abends nach der Arbeit total fertig vom Tag. Mein Hobby das Laufen geh ich schon seit über 3 Wochen nicht mehr nach und frag´ mich schön langsam, welchen Wert so ein Hamsterrad-ähnliches Leben hat!? Das kurzweilige Pfeifen in den Ohren merkte ich kaum noch, aber es war mein täglicher Begleiter. Oft erwischte ich mich selbst dabei, wie ich dastand, dabei kurzzeitig der Kopf komplett leer war und nach 2 Schritten nicht mal mehr wusste, was ich gerade tun wollte.</p>
<p style="text-align: justify;">Über &#8220;Burnout&#8221; hab ich schon so einiges gehört oder gelesen, aber wenn man seinem Leben nur noch einen Sinn gibt um nicht für sich selbst sondern für andere zu arbeiten, und sein Privatleben dafür exzessiv vernachlässigt, ohne dass es einem selbst auffällt&#8230;Burnout&#8230; jetzt also ich?</p>
<p style="text-align: justify;">Ich dachte nie daran, hörte auch nicht auf meinen Körper, der schon sehr sehr lange seine Warnsignale fast schreiend von sich gab. Und nun sagte meine Ärztin zu mir, dass das alles typische Symptome sind und gab mir eine Woche Auszeit. Zwei Ampullen Blut wurden mir noch abgenommen und ich soll am Freitag nochmal zu ihr zwecks Laborergebnisse.</p>
<p style="text-align: justify;">Zeitweise hört man aus Erzählungen, dass jemand wegen Burnout im Krankenstand ist, seinem Beruf nicht mehr nachgehen kann oder sogar gekündigt hat. Man liest viel darüber, vergleicht aber nie seine eigene Situation. Es ist zwar hart, aber ich vergleiche es wie mit einer Krebsdiagnose. Man will es nicht wahr haben. Es kann einen nicht treffen. Bis man vom Arzt dies bestätigt bekommt, wenn man ihm seine Symptome erklärt hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Also hat es mich auch erwischt, wollte es nie wahr haben, aber es war abzusehen. Gleichzeitig fühlte ich mich ja bereits wie im ewigen Hamsterrad und meine Gedanken in meinem Blog beschrieben spiegeln sich ja überall wider.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun ist der Punkt gekommen, die Weggabelung an der ich mich entscheiden muss. Gehe ich nach rechts und mache weiter wie bisher, quäle meinen Körper und Geist wie gehabt, oder gehe ich nach links und beginne nun endlich ein paar Dinge zu ändern. Arbeitszeitverkürzung oder doch ein anderer Job auf Halbtagsbasis? Am wichtigsten wäre auf jeden Fall mehr vom eigenen Leben zu haben und meine Lebenszeit wieder mehr MIR anstatt anderen zu widmen. In mir schlummert zwar der Gedanke, dass sich etwas ändern muss, nur wird dies alles noch seine Zeit brauchen, bis ich es selbst kapiere: &#8220;Dreh´ den Spieß jetzt endlich um!!&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Hätte ich nicht diese Reisesucht, diese Wanderlust und den Drang laufen zu gehen, wäre ich zumindest nicht da, wo ich mich jetzt bereits befinde.</p>
<p><strong>NO WAY BACK</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Freitag, der letzte Tag meiner kleinen Auszeit und der Möglichkeit zu entscheiden, welchen Weg ich in Zukunft gehen will. Ich konnte über vieles nachdenken, versuchte aber auch meinen Kopf damit nicht extrem zu belasten, um nicht deswegen auch noch schlaflose Nächte zu bekommen. Ganz so easy war es zwar nicht, aber ich habe es versucht, mehr auf mein Herz zu hören, und nicht immer auf diese &#8220;vernünftige&#8221; Stimme im Kopf: &#8220;Bleib ein Teil dieser Matrix&#8221;. Ein Teil dieses Hamsterrads, welches mir nur wenige Stunden am Tag für mich selbst bereit hält. Diese Work-Life-Balance wie sie oft beschrieben wird, ist wenn ich es genauer betrachte, eine glatte Lüge. Viele Blogs schreiben darüber, und sie alle haben sicher recht. Meiner Meinung nach, und mein Kopf kapiert es von Tag zu Tag mehr, ist es wichtiger mein Leben so zu genießen, dass ich mir selbst eine Balance schaffe, die mir gut tut. Und nicht einer Firma, einem Boss oder anderen Arbeitskollegen. Natürlich gibt es Jobs, in denen wir uns wohlfühlen können, das berühmte gute Arbeitsklima, welches einen jeden Tag gut tut, Morgens aufzustehen und daran teil zu haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Sicher habe ich das auch in meinen früheren Jobs gehabt, aber zu selten um sagen zu können, das ist mein Weg, den ich in Zukunft auch weiter beschreiten möchte. Zu Beginn dieser Woche war ich ratlos, ziellos, wusste nicht wie es weitergehen soll mit mir und ob ich einen Weg beschreiten soll und darf, der mich, wenn nicht komplett, aber etwas mehr aus dem ewigen Trott und dem Hamsterrad (glaube ich kaufe mir demnächst eines, um mich immer daran zu erinnern, dass es auch anders geht*g*) befreit.</p>
<p style="text-align: justify;">Mein Kopf war noch nicht bereit, gefühlsmäßig aber wohl immer auf der Suche, nach einem kleinen Stück des FREISEINS!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>TICK TACK</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wochen später stecke ich wieder im Hamsterrad. Tag ein, Tag aus ging der tägliche Stress von 8 Uhr Morgens bis oft nach 18 Uhr Abends weiter, aber dabei bleibt es ja nie. Immer nehme ich gedanklich die Arbeit mit nach Hause, träume davon und schlafe wieder nur noch unruhig. Warum suche ich mir immer Jobs aus, die mir jedes mal große Verantwortung abverlangt und mich jeden Tag diesen Druck aussetze, und das auch noch freiwillig? Steht es mir dann eigentlich zu, zu jammern?</p>
<p style="text-align: justify;">Reiseblogs, Webseiten die über die Freiheit sprechen und Träume die man liest, verleiten mich immer wieder den Versuch des Ausbrechens vielleicht doch wahr werden zu lassen. Aber wenn in mir nicht etwas Sehnsucht nach Freiheit schlummern würde, könnte mich auch keiner dazu verleiten. Ich habe schon viele tolle Persönlichkeiten kennen gelernt, die mit ihren eigenen Blogs viel von ihren Träumen und auch gelebten Träumen schreiben, es einfach tun. Dessen Arschtritt würde ich oft nur zu gut brauchen&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Seit Wochen sitzt es in meinem Nacken, endlich wieder den Laptop zu öffnen und zu schreiben, doch Abends bin ich immer so leer gesaugt, dass ich mich einfach nicht aufraffen kann. Und am Wochenende versuche ich jede nur erdenkliche freie Minute mit dem zu füllen, was mir unter der Woche so fehlt. Familie und das draußen sein. Zum Glück hatten wir jetzt ein paar schöne Wochenenden, die man draußen verbringen konnte, meine Sommerbräune beweist es!</p>
<p>Mein Baby, mein Blog, litt darunter aber sehr.</p>
<p><strong>IST DER ZUG ABGEFAHREN?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Heute sitze ich im Zug nach Wien. Es müssen etwa 15 Jahre her sein, als ich das letzte Mal im Zug Richtung Wien saß, aber der Ausblick aus dem Fenster kommt mir immer noch sehr vertraut vor. Hier hat sich auch nichts verändert, außer dass man heute in der Westbahn mit dem Laptop inkl. Wlan sitzen kann und schreiben kann:-) Und ich? Nicht hat sich bei mir geändert.</p>
<p style="text-align: justify;">Nein, ich fahre nicht in den Urlaub oder bin jetzt auch ein digitaler Nomade, auch wenn das Gefühl grade eben echt toll ist. So stell´ ich mir das irgendwie vor. Während dem Reisen an seinem Blog oder Buch weiter arbeiten, endlich wieder einmal MEINE eigene Zeit nutzen können, ohne meine eigene Freiheit einer von der Matrix gebildeten Welt zu opfern. Aber in 2 Stunden hat diese Freiheit auch wieder ein Ende, denn ich bin heute nicht privat, gebündelt mit Freiheit unterwegs nach Wien&#8230; die Arbeit schickt mich nach Wien um an einem Kurs teil zu nehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Sicherlich wird der Tag heute eher stressfreier für mich, auch wenn ich seit 05 Uhr bereits auf den Beinen bin, die halbe Nacht wieder kaum geschlafen habe und mir dabei wieder übel wird, wenn ich am Morgen denke.</p>
<p><strong>„GENIEßE DAS HIER UND JETZT UND DENKE NICHT AN MORGEN“</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Seitdem ich denken kann, mache ich mir immer Gedanken um morgen, die nächsten Tage oder was kommen wird. Ich war nie jemand, der nur für das Heute lebte. Beneidenswert, einfach nur dahin leben zu können und das zu tun wonach einem gerade ist. Vorausschauend zu denken ist sicher oft von Vorteil, verringert aber seine eigene Spontanität.</p>
<p style="text-align: justify;">Arbeite um dir etwas leisten zu können, schlafe um wieder fit für den nächsten Arbeitstag sein zu können, lebe um für andere deren Träume verwirklichen zu können.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich sitze im Zug und muss mich für einen Beruf weiterbilden, in dem ich auch nur irgendwie reingerutscht bin. Ich weiß heute gar nicht mehr, ob es das wirklich ist was ich machen wollte. Vielleicht wusste ich das nie und vielleicht werde ich das nie wirklich wissen.</p>
<p style="text-align: justify;">Was ich aber weiß, dass ich wieder mehr Zeit mit meiner Familie und mehr vom meinem Leben haben möchte und ich hoffe mein Zug ist noch nicht abgefahren. Ich hoffe, ich finde noch den richtigen Bahnsteig, um in den Zug einzusteigen der mich dorthin bringt, wo ich meine Augen schließen kann, durchatme und die lang vermisste Emotion vom FREISEIN wieder fühle.</p>
<p><strong>HINGENOMMEN UND DOCH EIN SCHLAG ZURÜCK</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der Schulungstag war soweit eigentlich ganz gut und doch angenehmer als erwartet. Einerseits denke ich mir, dass ich froh sein kann heutzutage einen Job zu haben, der auch noch gut bezahlt ist. Ich fühlte mich ernst genommen und hatte kurz wieder einen Ansporn weiter zu machen, bis ich in den zwölften Stock zitiert wurde. Und hier kommt nun das Andererseits. Ich muss es also auch hinnehmen können, für meinen guten Job auch des Öfteren einen auf den Deckel zu bekommen, wenn gewisse Zeiten nicht eingehalten werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Zeiten die alleine nicht zu bewältigen sind, aber der Druck steigt, und diese Unmenschlichkeit wird solang hingenommen, bis man die Person austauscht oder sich austauschen lässt. So kommt es mir vor. Es gibt Konzerne aus Asien, wo es kein Arbeitsrecht gibt, wo diverse Dinge einfach vorausgesetzt werden und der arbeitende Mensch nur noch als Roboter fungiert, der wie als ein Ersatzteil ganz einfach ausgetauscht werden kann. Gerade im IT Bereich geht so etwas sehr schnell. Immer mehr wird dies aber auch bei uns umgemünzt, und darf nur noch funktionieren. Krankenstand oder gar Burnout sind ein absolutes NOGO!</p>
<p style="text-align: justify;">Und genau das macht einen kaputt, bringt einen nicht weiter. Entweder man erkennt dies frühzeitig, oder man bleibt in diesem Strudel hängen und wartet bis zur Rente. Denn in unserer Matrix-Welt wird einem das so vorgelebt.</p>
<p style="text-align: justify;">Oder man erkennt es, bevor es einen kaputt macht und versucht Dinge in seinem Leben zu ändern. Nur wohin und in welche Richtung soll man gehen? Egal, denn alleine es zu erkennen, dass es Zeit ist etwas für sich zu ändern, ist bereits der erste und richtige Schritt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich erkenne es nun. Es ist wie etwas falsch eingelerntes. Etwas im Leben umzulernen ist meist schwieriger, als es gleich von Beginn an richtig zu machen.</p>
<p style="text-align: justify;">Mein Name ist Enrico Medici&#8230; und ich will FREISEIN!</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://wegzerrung.blogspot.co.at/" target="_blank">hier schreibt Enrico</a>  <a href="http://wegzerrung.blogspot.co.at/" target="_blank">wegzerrung.blogspot.co.at</a></p>
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		<title>Ursache und Wirkung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Berchtold]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2015 06:00:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Burn-out]]></category>
		<category><![CDATA[Auswirkung]]></category>
		<category><![CDATA[ganzheitlich]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Ursache-Wirkung Prinzip im Leben ist oft nicht auf den ersten Blick erkennbar. Das liegt daran, dass Ursache und Wirkung zeitlich so weit auseinander liegen, dass der menschliche Verstand keinen Zusammenhang der Ereignisse erkennen kann. Alles was einem im Leben jedoch passiert, ist die Wirkung, die Auswirkung auf eine vom Menschen selbst gesetzte Ursache. Es]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das Ursache-Wirkung Prinzip im Leben ist oft nicht auf den ersten Blick erkennbar. Das liegt daran, dass Ursache und Wirkung zeitlich so weit auseinander liegen, dass der menschliche Verstand keinen Zusammenhang der Ereignisse erkennen kann. Alles was einem im Leben jedoch passiert, ist die Wirkung, die Auswirkung auf eine vom Menschen selbst gesetzte Ursache.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist wie in der Natur mit der Aussaat und der Ernte. Wird ein Sonnenblumensamen ausgesät, wird die Erde an dieser Stelle eine Sonnenblume hervorbringen. Ursache – Wirkung! Es ist von größter Bedeutung für die eigene Weiterentwicklung dieses Prinzip von Ursache und Wirkung zu verstehen und zu verinnerlichen, damit die Ereignisse im Leben und deren Hintergrund besser erkannt werden können. Lassen Sie sich ein, auf diese magischen Erkenntnisse…</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-1095"></span></p>
<h4>Ganzheitliche Betrachtung</h4>
<p style="text-align: justify;">Der Volksmund sagt „Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es zurück“. Einfache Botschaften, die jeder als Gebrauchsanweisung für das Leben nutzen kann. Im Fall des  Wiederhalls, eines Echos  ist das Prinzip Ursache-Wirkung klar und eindeutig wahrnehmbar. Was aber, wenn die (Aus)Wirkung auf eine Ursache nicht so eindeutig vor einem liegt?</p>
<p style="text-align: justify;">Die Handelsblatt-Redakteurin Anja Müller schreibt in einem Ihrer Artikel über Burn-out <em>„Tatsächlich liegen die Ursachen psychischer Probleme gar nicht immer nur im Unternehmen. Auch kranke Kinder, pflegebedürftige Eltern oder Wochenendbeziehungen kommen als Ursache oder Katalysator in Betracht für Burn-out.“  </em>Es scheint also so, müsste unser aller Leben einer ganzheitlichen Betrachtung standhalten und in den verschiedenen Lebensbereichen ausgemistet und eine neue Ordnung etabliert werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Besonders im gesundheitlichen Bereich lohnt es sich Ursachenforschung zu betreiben, bringt uns doch das Erkennen der Ursache in vielen Fällen die Gesundheit wieder zurück. Krankheit ist lediglich ein Symptom, die (Aus) Wirkung  einer  viel tiefer liegende Sache.  Dieser Röntgenblick auf sein eigenes Leben kann erst einmal unangenehm erscheinen,  rentiert sich aber. Ziel ist es, ein Leben in allen Lebensbereichen ganzheitlich,  in vollständiger „Wahrhaftigkeit“ zu leben, denn nur das macht dauerhaft glücklich und gesund.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Leben = Nebel</h4>
<p style="text-align: justify;">Fängt ein Mensch mit der Ursachenforschung an, wird er schnell feststellen, der Nebel lichtet sich. Das wahre Geheimnis des Lebens offenbart sich ihm. Es ist kein Zufall, dass in der deutschen  Sprache Nebel rückwärts gelesen Leben heißt! Der Blick auf die bereits zurück gelegte Lebenszeit mit dem Wissen über das Prinzip von Ursache und Wirkung kann sehr befreiend sein. Kommt man/frau nämlich auf die Schlüsselmomente der eigenen Vergangenheit, dorthin, wo die Aussaat nicht die gewünschten Ergebnisse, die gewünschte Ernte gebracht hat, dann kann entsprechende Feinjustierung für die Zukunft, für die zukünftige Ernte vorgenommen werden. Dieses bewusste Arbeiten mit sich selbst hat etwas magisches, Sie werden sehen!</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Magie ist die Lenkung natürlicher Energien, um notwendige</strong><strong><br />
<strong>Veränderungen herbeizuführen.</strong><br />
<strong>Scott Curringham</strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Sollte also jemand Symptome von Burn-out haben, kann das Prinzip von Ursache – Wirkung und der Blick auf die verschiedenen Lebensbereiche eine echte Hilfe sein. Schauen Sie genau hin;  leben Sie in der Überzeugung, dass Leben Aufopferung bedeutet, &#8211; man macht das halt einfach so, weil es von einem erwartet wird.  Sind Sie Bittsteller oder Empörter, dann kann es passieren, dass Sie völlig willenlos im Strom der Ereignisse umher getrieben werden. Oder sind Sie eher der Kämpfer, der es gelernt hat gegen die Strömung anzukämpfen? Wo genau wurde von Ihnen die Ursache zu Ihrem Verhalten gelegt, ausgesät?</p>
<h4>Magische Kräfte entwickeln</h4>
<p style="text-align: justify;">Dinge im  Leben bewusst mit magischen Kräften zu lenken ist schon eine tolle Vorstellung, finden Sie nicht auch? Einfach ist es allerdings  nicht, weil es die absolute Eigenverantwortung voraussetzt. Und alles beginnt wie immer bei den Kleinigkeiten des Alltags!</p>
<p style="text-align: justify;">Gehen Sie nur mit Schal aus dem Haus, wenn es die entsprechenden Außentemperaturen hat, um sich keine Erkältung zu holen? Schließen Sie sofort jedes Fenster, damit Sie sich nicht durch den Zug einen steifen Nacken holen? Trinken Sie nur ein, auf besondere Art und Weise bearbeitetes Wasser, weil Sie sich dadurch sicher und gesund fühlen? Können Sie es ohne einen Kontrollanruf bei Ihrem Partner im Büro nicht aushalten? Tun Sie immer alles dafür, dass sich Ihr Gegenüber nur ja nicht verletzt vorkommt? Führen Sie bestimmte Dinge im Schilde, wenn Sie ein auf den ersten Blick belangloses Gespräch mit Ihrer Arbeitskollegin anfangen?</p>
<p style="text-align: justify;">Überlegen Sie selbst, welche (Aus)Wirkung die oben beschriebenen Umstände haben könnten. Eine saftige Erkältung, weil der Schal vergessen wurde, oder ein wieder mal steifer Nacken, weil bei der Besprechung im Büro das Fenster wieder gekippt war…</p>
<p style="text-align: justify;">Erkennt der Mensch diese Kleinigkeiten des Alltags in seiner Tiefe, dann ist man nach und nach auch in der Lage die Ursache für seine gesamten Lebensumstände zu erkennen und es wird sich an der Stelle, wo man es wünscht Veränderung ergeben, eine  neue (Aus)Wirkung  der ausgesäten Ursache tritt in Erscheinung.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Beziehungen</title>
		<link>https://gedankenschatz.de/beziehungen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Berchtold]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2015 19:42:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Burn-out]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstvertrauen]]></category>
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					<description><![CDATA[Willst du den wahren Charakter eines Menschen herausfinden, so schenke ihm dein Vertrauen und schau, wie er mit dem Geschenk umgeht. Ein Spruch, dessen Inhalt in der in der Realität wohl eher nicht sooft umgesetzt wird, gäbe es doch bestimmt unzählige Enttäuschungen durch eine derart gewagte Vorgehensweise. Wie sonst kann man es schaffen seinen Mitmenschen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Willst du den wahren Charakter eines Menschen herausfinden, so schenke ihm dein Vertrauen und schau, wie er mit dem Geschenk umgeht. Ein Spruch, dessen Inhalt in der in der Realität wohl eher nicht sooft umgesetzt wird, gäbe es doch bestimmt unzählige Enttäuschungen durch eine derart gewagte Vorgehensweise. Wie sonst kann man es schaffen seinen Mitmenschen richtig einzuschätzen und lernen zu spüren, ob es passt oder nicht passt, ob die Chemie stimmt? Konstruktive Beziehungen brauchen wir schließlich alle, sie sind der Motor unseres Lebens.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-1295"></span></p>
<h4>Erfahrungen</h4>
<p style="text-align: justify;">Zu tief sitzen oft unsere anerzogenen Muster und schlechten Erfahrungen in uns drin, als dass es hier eine einheitliche Richtschnur geben könnte, wie man konstruktive Beziehungen führt bzw. sie knüpft.</p>
<p style="text-align: justify;">Was jedoch für mich sehr deutlich zu spüren ist, dass immer mehr Beziehungen, egal in welchem Lebensbereich, auf den Prüfstand gestellt werden. Es findet eine Art natürliche Auslese statt im Bezug darauf, welche Menschen noch zu einem passen und welche nicht mehr passen. Aufgrund von bereits gemachten Erfahrungen lernen wir dazu und sehen ein, dass wir an viele Dinge einen Hacken mit <em>Erledigt</em> machen können &#8211; wir entscheiden uns zukünftig anders.</p>
<p style="text-align: justify;">Das ist aus meiner Sicht eine wunderbare Sache, erobern wir uns dadurch doch nach und nach unsere Freiheit zurück. Mit solch kleinen Dingen geht es los!</p>
<h4 style="text-align: justify;">Selbstvertrauen</h4>
<p style="text-align: justify;">Hat der Mensch ja nicht nur zwischenmenschliche Beziehungen, sondern auch eine Beziehung zu Geld, zur Natur und letztendlich die wichtigste Beziehung von allen, die zu sich selbst. Eine Neupositionierung kann in allen Bereichen des Lebens sinnvoll sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein erster Schritt kann die Erkenntnis  „so kann es nicht mehr weitergehen“ sein. Exakt das ist auch der Moment, wo der Mensch die innere Kündigung vollzieht, der sogenannte Schlüsselmoment, von dem man meistens im Nachhinein gar nicht so richtig sagen kann, was genau der Auslöser war. In dem Moment steht jedoch fest:  Veränderung muss her!</p>
<p style="text-align: justify;">Für Veränderung benötigen wir Vertrauen in allererster Linie Selbstvertrauen und weil das bei vielen Menschen nicht stark genug ausgeprägt ist, gibt es viele un-heil-ige Beziehung. Das gilt für die Partnerschaft genauso wie für das Arbeitsverhältnis und auch für Beziehungen innerhalb der Familie. Mangelndes Selbstvertrauen hält einem fest in diesen Beziehungen. Psychologen, die täglich mit diesen Dingen zu tun haben könnten allesamt bestätigen, dass die meisten Menschen durchs Leben gehen, ohne jemals zu erkennen, was ihre wahre Persönlichkeit, ihr wahres Selbst ausmacht. Anpassungsdruck und übersteigertes Verantwortungsbewusstsein bewirken, dass unser wahres Wesen verzerrt oder völlig verkümmert ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Die meisten Menschen geben sich total anders, als sie wirklich sind, aus Angst davor, nicht zu gefallen, oder nicht auf Linie mit den üblichen gesellschaftlichen Standards zu sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Aus diesem Grund kommt es auch sehr häufig zu Krankheiten die psychosomatischer Natur sind und deren Ursache in solch un-heil-igen Beziehungen begründet liegt. Wer kennt ihn nicht, den Burnout! Eine neumoderne Krankheit, die ebenfalls in mangelndem Selbstvertrauen und Unwissenheit darüber, wer man selbst eigentlich ist, ihren Ursprung hat.</p>
<p style="text-align: center;"><em>Gott hat Frauen erschaffen, um Männer in den Wahnsinn zu treiben! </em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Oder ist es doch andersherum?</em></p>
<h4>Authentizität</h4>
<p style="text-align: justify;">„Werde zu dem, der du wirklich bist und es ist egal mit wem du eine Beziehung hast“, so könnte man es formulieren. Wer bei sich selbst ist, ist authentisch und in jeder Lebenslage, in jeder Beziehung in der Lage zu erkennen, wo und wann die emotionale Erpressung anfängt und kann sie sofort zum Stoppen bringen.</p>
<p style="text-align: justify;">„Wenn Du nicht tust, was mir immer so gut gefällt, Schatzi, dann bin ich für den Rest des Abends aber schon eingeschnappt“  „Du hast mir heute noch gar nicht gesagt, dass du mich liebst“ „So richtig gut geht es mir erst, wenn du mich nach Hause zurück bringst“</p>
<p style="text-align: justify;">Der amerikanische Pädagoge Stedman Graham sagt: „Wenn man ein Gefühl dafür hat, wer man ist und eine Vision, wohin es im eigenen Leben geht, hat man die Grundlage, um in die Welt hinaus zu gehen und seine Träume von einem besseren Leben zu verwirklichen.“</p>
<p style="text-align: justify;">Wie die menschliche Psyche allerdings so spielt, hat der Mensch einen Drang danach, so zu sein, wie er gerade nicht ist. Ich kenne das noch aus meinen Kindheitstagen; ich war klein und hatte lange Haare, die Klassenkameradin war groß und hatte einen kurz geschnittenen Lockenkopf. Sie wollte so sein wie ich! Viele wollten damals schon etwas anderes sein, als das, was sie waren. Das nahm ich in sehr jungen Jahren wahr, konnte es aber nicht zuordnen. Bei mir war es so, dass ich mich dem, was ich nun mal war, <em>ergeben</em> oder man könnte auch sagen <em>gebeugt </em>habe. Damals konnte ich das nicht verstehen, weshalb ich das tat, später wusste ich, dieses Verhalten fällt unter die Rubrik Authentizität.</p>
<h4>Persönlichkeitsentwicklung</h4>
<p style="text-align: justify;">Die Beziehungen die ein Mensch in seinem Leben zu seinem Umfeld hat, richten sich also 1:1 nach dem aus, wie der Mensch zu sich selbst steht, wie er sich selbst durch seine Erfahrungen schon gestärkt und weiter entwickelt hat. Ein Mensch der selbst weiß, wer er ist und wie er auf innerster Ebene tickt, dem macht die eine oder andere Beziehung nichts aus, wo die Chemie nicht zu 100% stimmt. Er hat gelernt seine Mitmenschen auf eine andere Art und Weise wahrzunehmen. Wer die eigene Innenschau hinter sich hat, geht gelassener mit seinem sozialen Umfeld um.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Innenschau kann erst einmal zu ziemlich düsteren Erkenntnissen führen, von Erhellung, Veränderung und Verbesserung, dem ersten Anschein nach,  keine Spur. Um überhaupt an diesen Punkt der Innenschau zu kommen, muss bei den meisten Menschen der Leidensdruck erst groß genug sein, um sich darauf einzulassen. Kommt der Mensch jedoch an diesen Punkt, ist er frustriert über sein Schicksal und fragt sich allen Ernstes „Was soll ich mit meinem Leben noch anfangen? “ Was ist meine Aufgabe?“ „Was wartet noch Unentdecktes auf mich?“, ist er in der Regel nicht mehr aufzuhalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt ein sehr sinnvolles Training und viele nützliche Tipps für diese Weiterentwicklung der Persönlichkeit. Alles muss von einem selbst, vom inneren seines Herzens quasi, ausgehen – kein Resonanzgesetz und kein sehnsüchtiges, willkürliches Herbeiwünschen und positives Denken hilft hier, sondern nur tagtägliches Training im Alltag und das entsprechende Know-How dazu.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Unterbewusstsein</title>
		<link>https://gedankenschatz.de/unterbewusstsein/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Berchtold]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2015 19:09:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Burn-out]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Goethe]]></category>
		<category><![CDATA[Hier und Jetzt]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensqualität]]></category>
		<category><![CDATA[Unterbewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Vergangenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit und Raum]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[Nur wenn dem Menschen bewusst gemacht wird, was er davon hat, von welchem  unmittelbaren Vorteil und Nutzen er profitieren kann, dann &#8211; und nur dann &#8211; verspürt er Lust, in Aktion zu treten. Die Werbespezialisten  wissen um  dieses Phänomen  und erfinden ständig neue  Slogans, die unser Unterbewusstsein antriggern und uns Produkte  und Dienstleistungen verkaufen zu können. Bei der Beeinflussung]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="color: #6a6a6a; text-align: justify;">Nur wenn dem Menschen bewusst gemacht wird, was er davon hat, von welchem  unmittelbaren Vorteil und Nutzen er profitieren kann, dann &#8211; und nur dann &#8211; verspürt er Lust, in Aktion zu treten. Die Werbespezialisten  wissen um  dieses Phänomen  und erfinden ständig neue  Slogans, die unser Unterbewusstsein antriggern und uns Produkte  und Dienstleistungen verkaufen zu können.</p>
<p style="color: #6a6a6a; text-align: justify;">Bei der Beeinflussung unseres Unterbewusstsein wird selbstverständlich ein geschlechtsspezifischer Unterschied gemacht. Einer Studie zufolge ist bekannt, dass die meisten Männer den Umsatz eines Supermarktes ruinieren, besonders dann, wenn sie in weiblicher  Begleitung sind. Frauen bleiben dann nämlich nur halb so lange im Supermarkt, wie wenn sie alleine sind. Solche Studien werden gezielt eingesetzt, um unser Unterbewusstsein zu beeinflussen und bei den Menschen den gewünschten Handlungsimpuls auszulösen.</p>
<p style="color: #6a6a6a;"><span id="more-295"></span></p>
<p style="color: #6a6a6a; text-align: justify;">Es gibt keine Qualität per se, es gibt nur eine wahrgenommene Qualität, dieses Phänomen kennen Marketingexperten ganz genau und so wird auf die menschlichen Reize Einfluss genommen, wo immer es geht. Manipulation des Unterbewusstseins und das nicht nur im Supermarkt! Viele Menschen, besonders die jüngeren unter uns, haben keine ausgeprägte Wahrnehmung mehr. Das liegt daran,  dass sich die Wahrnehmung nicht unabhängig entwickeln konnte, war die Menge der von außen kommenden Reize während ihrer Entwicklungsphase schon viel zu hoch.</p>
<h4 style="color: #6a6a6a; text-align: justify;">Die eigene Schöpferkraft</h4>
<p style="color: #6a6a6a; text-align: justify;">Das Bewusstsein und das Unterbewusstsein eines Menschen ist jedoch die fundamentale Quelle der eigenen Schöpferkraft. Kein Wunder also, dass hier Einfluss genommen wird,  was das Zeug hält. Das Unterbewusstsein soll immer schön voll mit InFORMationen sein, die wiederum Reize auslösen und unser Verhalten im Alltag steuern. Ein Verhalten zugunsten von Konsum und Hunger nach Ablenkung. Einige Menschen merken es in den letzten Jahren immer mehr, dass irgendetwas nicht mehr stimmt in der Welt und gönnen sich, aus diesem Grund öfter mal Maßnahmen, die Körper, Geist und Seele wieder vereinen sollen. Einige Menschen merken auch etwas, entscheiden sich aber anders und stürzen sich als Ablenkungsmanöver quasi, noch mehr in die Konsumschlacht und in Freizeitaktivitäten. So verschieden sind die Menschen nun mal!</p>
<p style="color: #6a6a6a; text-align: justify;">Wir lernen diese Zusammenhänge schließlich nicht in der Schule. Woher sollen wir also wissen, was die Attacken der Umwelt auf unser Unterbewusstsein mit unserem Alltagsverhalten zu tun haben. Bewusstseinstraining in der Schule? Das wäre auf alle Fälle ein Teil der Lösung&#8230;</p>
<h4 style="color: #6a6a6a; text-align: justify;">Wissen ist Macht</h4>
<p style="color: #6a6a6a; text-align: justify;">Wissen ist Macht! Was man nicht weiß, einem nicht bewusst ist, kann man nicht ändern und sieht auch keinen Grund dafür.  Unser  gesamtes System ist auf dieser Grundlage aufgebaut. Gefahr erkannt – Gefahr gebannt könnte hier der persönliche Schlachtruf lauten.</p>
<p style="color: #6a6a6a; text-align: justify;">Ein erster Schritt ist es, immer wieder ganz bewusst in den Moment zu kommen, der gerade ist. Das berühmte Hier und Jetzt, das Momentum, welches von vielen Weisheitslehrern als einziger Zeitpunkt überhaupt angesehen wird. Der leere Raum, ist er denn auch wirklich &#8220;leer&#8221; ist der einzige Raum-Zeitpunkt in dem Veränderung, Weiterentwicklung möglich ist. Dieses Momentum stellt die Verbindung zwischen Tagesbewusstsein und Unterbewusstsein her und darin liegt die Krux.</p>
<p style="color: #6a6a6a;"> <i>Zeit gibt es nicht; was wir Vergangenheit und Zukunft nennen, hat keine Wirklichkeit, außer als von uns erdachter Begriff. Die Idee der Zeit ist eine Gewohnheit des Denkens und Sprechens, eine gesellschaftliche Vereinbarung; in Wahrheit haben wir nur diesen Augenblick.</i></p>
<p style="color: #6a6a6a;">Oder wie auch schon Goethe wusste: <strong><i>Die Gegenwart ist eine mächt´ge Göttin</i></strong></p>
<h4 style="color: #6a6a6a;">Bewusstseinstraining</h4>
<p style="color: #6a6a6a;">Eine sehr gute Möglichkeit, sein Bewusstsein zu trainieren bietet die tägliche Hausarbeit.</p>
<p style="color: #6a6a6a; text-align: justify;">Bewusstes putzen: es wird alles bewusst ausgeblendet, was die Konzentration zerstreut. Jeder Gedanke, der nicht im Zusammenhang mit putzen steht, wird bewusst weggeschickt, jeder! Die Konzentration wird auf die Hände verlegt, die Hände, wie sie den Putzlappen halten und wie der Putzlappen über die zu putzende Fläche geschoben wird. Es ist nützlich jede noch so kleine Kleinigkeit zu erfassen, das verstärkt obendrein die Wahrnehmung, sich das Bild von seinen Händen, mit dem Putzlappen in der Hand „einzuscannen“ mit jedem noch so kleinen Detail. Sich bewusst zu sein: es gibt nur diese aneinander gereihten Momente im eigenen Dasein, alles andere ist Illusion. So ist das Bewusstsein im Hier und Jetzt und genau da gehört Bewusstsein hin, damit es sich mit dem Unterbewusstsein vereinen kann.<i></i></p>
<p style="color: #6a6a6a; text-align: justify;">Spontanerleuchtung geschieht eher während der Hausarbeit, als bei einem Aufenthalt in einem indischen Ashram oder einem Meditationsurlaub auf Bali. Unser Alltag ist zugleich unser Leben, diese Tatsache scheint vielen Menschen jedoch etwas aus dem Blickfeld gerückt zu sein. Sie denken nur an die Planung von Erholungsurlauben und wenn da momentan nichts ansteht, dann denken sie an Feiertage, Brückentage, besondere Sportereignisse, wo es Grund zum Feiern gibt, wo es  den nächsten Event, das nächste Konzert gibt. Mit der Hoffnung auf eine kleine angenehme Auszeit des ach so stressigen Alltags. Sich mit sich selbst und seinem Unterbewusstsein zu beschäftigen, das vermeidet der Großteil der Menschen.</p>
<p style="color: #6a6a6a; text-align: justify;">Genau das ist erwünscht, damit das System, die Matrix um uns herum am Leben gehalten werden kann. Konsumieren fern ab jeglicher Wahrnehmung, jeglichen Wissens über Bewusstsein, Unterbewusstsein und vielen Dingen mehr. Die Symptome unserer Zeit sind also nicht rein zufällig, sämtliche Krankheiten stehen ebenfalls damit im Zusammenhang.  Viele Menschen sind dauernd müde und ausgebrannt und ohne jeglichen Antrieb, selbst junge Leute sind total energielos und nur noch zum Abhängen und chillen in der Lage. Das alles ist kein Zufall, sondern eine Folge der Manipulation des Unterbewusstseins.</p>
<p style="color: #6a6a6a;">Beginnen Sie also heute noch mit Ihrem ganz persönlichen Bewusstseinstraining, was Sie davon haben ist klar: mehr Lebensfreue, Energie und Spaß im Alltag, der schließlich nicht weniger ist, als Ihr Leben. Meistern Sie Ihr Unterbewusstsein &#8211; Meistern Sie Ihr Leben.</p>
<p style="color: #6a6a6a;">Gedankenschatz macht Ihnen gerne den passenden Trainingsplan!</p>
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		<title>Glaubenssätze &#8211; Stimmt das?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Berchtold]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jan 2015 20:25:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Mentaltraining]]></category>
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					<description><![CDATA[Alles und jedes zu hinterfragen, ist bei vielen Menschen der erste Schritt für Veränderungen im Leben. Stimmt das? Stimmt das noch? Ist das noch stimmig für mich? Am häufigsten stellen wir Menschen uns diese Fragen wohl, wenn wir uns in einer Lebenskrise befinden. So gelingt es Glaubenssätze aufzuspüren. Weshalb aber so lange warten? Ohne jemand]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="color: #6a6a6a; text-align: justify;">Alles und jedes zu hinterfragen, ist bei vielen Menschen der erste Schritt für Veränderungen im Leben. Stimmt das? Stimmt das noch? Ist das noch stimmig für mich? Am häufigsten stellen wir Menschen uns diese Fragen wohl, wenn wir uns in einer Lebenskrise befinden. So gelingt es Glaubenssätze aufzuspüren. Weshalb aber so lange warten? Ohne jemand darüber Rechenschaft ablegen zu müssen, können wir mit dem Hinterfragen der Dinge in unserem Leben mit dem Aufspüren von Glaubenssätzen, sofort beginnen.</p>
<p style="color: #6a6a6a; text-align: justify;">Es kann also gleich losgehen, denn was gestern noch stimmig war, muss es heute bei weitem nicht mehr sein. Ein Befreiungsschlag darf her!</p>
<p style="color: #6a6a6a;"><span id="more-308"></span></p>
<h4 style="color: #6a6a6a;">Bewusstsein</h4>
<p style="color: #6a6a6a; text-align: justify;">Jeder  Mensch lebt in seiner eigenen ganz individuellen Welt, mit seinen eigenen Filtern, wie er die Welt um sich herum wahrnimmt. Das macht uns so unterschiedlich und verbindet und ergänzt uns auf der anderen Seite aber auch. Diese individuelle Welt nenne ich einfach mal Bewusstsein.</p>
<p style="color: #6a6a6a; text-align: justify;">Jeder Mensch hat also sein ganz eigenes persönliches auf seine innere Landkarte abgestimmtes Bewusstsein.</p>
<p style="color: #6a6a6a; text-align: justify;">Meine Oma hat immer von einem „himmelweiten Unterschied“ gesprochen und schon damals als Kind hab ich das schon so empfunden und den Sinn ihrer Worte verstanden. &#8220;Wenn zwei das Gleiche tun ist es noch lange nicht das Selbe&#8221; , ein Lieblingsspruch meines Opas, der ebenfalls in diese Richtung geht.</p>
<p style="color: #6a6a6a; text-align: justify;">Unser Bewusstsein verändert sich selbstverständlich im Laufe des Lebens. Es ist ein Irrglaube zu meinen, das ein erwachsener Mensch fertig sei und keinerlei Entwicklung mehr stattfinden würde, außer die, in Richtung Friedhof vielleicht. Genauso wie ein Kind  kann auch ein erwachsener Mensch damit beginnen, die Welt um sich herum neu wahrzunehmen, neu zu entdecken. Eine Grenze, wie weit das gehen darf oder kann, gibt es nicht. Täglich gibt es jede Menge Gelegenheit, die Dinge mit einem veränderten Bewusstseinszustand zu sehen und sich zu fragen:</p>
<p style="color: #6a6a6a;"> <em>Ist das für mich noch stimmig, oder kann das weg?</em></p>
<h4 style="color: #6a6a6a;">Glaubenssätze</h4>
<p style="color: #6a6a6a;">Mit einer Reise in die Vergangenheit, zu Schlüsselmomenten im Leben könnten disee Überlegungen beginnen.  Was hat man/frau im Laufe des Lebens nicht alles für Dinge gehört, aufgeschnappt, nachgeplappert, irgendwie geglaubt, als wahr erachtet und schließlich in das eigene Bewusstsein integriert? Glaubenssätze, die sich wie von Zauberhand verselbstständigt haben.</p>
<p style="color: #6a6a6a;">Jeder ist ersetzbar!</p>
<p style="color: #6a6a6a;">Wer schön sein will, muss leiden!</p>
<p style="color: #6a6a6a;">Da kann man nix machen!</p>
<p style="color: #6a6a6a;">Da hängt dir der Arsch zu weit unten!</p>
<p style="color: #6a6a6a;">Eigenlob stinkt!</p>
<p style="color: #6a6a6a;">Träume sind Schäume!</p>
<p style="color: #6a6a6a;">Malen und singen ist brotlose Kunst. Lern was gescheites!</p>
<p style="color: #6a6a6a;">Wenn du böse bist, holt dich der Teufel!</p>
<p style="color: #6a6a6a;">Von den Reichen kann man das Sparen lernen!</p>
<p style="color: #6a6a6a;">Wie man es macht, ist es falsch!</p>
<p style="color: #6a6a6a;">Wer A sagt, muss auch B sagen!</p>
<p style="color: #6a6a6a; text-align: justify;">Da ist sicher für jeden was dabei und das sind noch die harmloseren Varianten von  Glaubenssätze, die einem im Leben so begegnen. Viel hartnäckiger sind diejenigen, die mit eigenen, meist schlechte Erfahrung unterlegt sind. Sie hinterlassen nämlich in unserem feinstofflichen Emotionalkörper Spuren bzw. könnte man auch InFORMationen sagen, sie formen quasi unterbewusst unser Handeln im weiteren Leben. Bildlich gesehen, wie das Kind, das einmal auf die heiße Herdplatte langt und dann nie wieder.</p>
<p style="color: #6a6a6a; text-align: justify;">Aus meiner täglichen Arbeit mit Menschen sind viele von diesen emotional hinterlegten Glaubenssätzen zum Beispiel der Grund von Übergewicht. Es geht oft um Glaubenssätze, die schon längst nicht mehr stimmig sind für den jeweiligen Menschen, jedoch im Hintergrund, im Emotionalkörper immer noch ihre Arbeit tun. Sie lassen den Menschen, wie von Geisterhand einfach nicht abnehmen – all die Kilos wollen festgehalten werden. Hier lohnt es sich genau hinzuschauen &#8211; Gewichtsreduktion beginnt meistens im Kopf!</p>
<p style="color: #6a6a6a; text-align: justify;"><em>Ist das für mich noch stimmig, oder kann das weg?</em></p>
<p style="color: #6a6a6a; text-align: justify;">Auch beim Thema Rauchen sind es Glaubenssätze, die einen Menschen davon abhalten Nichtraucher zu sein. Bringt eine Zigarette wirklich echte Entspannung? Irgendwie nicht, sonst würde es ja wohl genügen nur eine Zigarette zu rauchen &#8211; und zwar die, die Entspannung bringt &#8211; und alles wäre gut. Also dieser Glaubenssatz kann schon mal weg!</p>
<p style="color: #6a6a6a;"><em>Das Spiel beginnt im Kopf und nirgendwo sonst!</em></p>
<p style="color: #6a6a6a;">
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